DTM 2016: SPIELBERG IST STARTKLAR FÜR DAS PS-SPEKTAKEL

20.05.2016

Paul Di Resta Spielberg 2015 (c) Maier
Paul Di Resta Spielberg 2015

Ein mitreißendes Motorsport-Festival – so kann man den DTM-Auftakt vom vergangenen Wochenende in Hockenheim überschreiben. Die 24 DTM-Piloten lieferten faszinierende Renn-Action auf allerhöchstem Niveau, gingen ans Limit und darüber hinaus. Kaum sind die Ereignisse der ersten beiden Rennen verdaut, geht das Spektakel in seine zweite Runde. Wenn der DTM-Tross zwischen dem 20. und 22. Mai zum zweiten Rennwochenende der Saison 2016 in Österreich seine Zelte aufschlägt, ist es mit der Idylle im beschaulichen Alpendorf Spielberg vorbei. Vieles spricht dafür, dass die DTM auch auf dem Red Bull Ring ein echtes Feuerwerk abbrennen wird.

Zudem reisen die Protagonisten von Audi, BMW und Mercedes-Benz nicht alleine in die Steiermark.

Mit der FIA Formel-3-Europameisterschaft und dem Porsche Carrera Cup Deutschland sind zwei weitere Garanten für packende Renn-Action im Rahmenprogramm vertreten.

DTM 2016: Österreich Gastspiel am Red Bull Ring

11.05.2016

Charly Lamm Schnitzer (c) Chris Maier
Heimrennen für Schnitzer

Die populärste internationale Tourenwagenserie gastiert von 20. bis 22. Mai zum sechsten Mal in Folge in der Steiermark. Für das vor den Toren Salzburgs beheimatete Schnitzer-Team aus Freilassing steigt damit das Heimrennen.

BMW und Schnitzer – diese beiden Namen sind im Motorsport untrennbar miteinander verbunden. Seit mehr als 50 Jahren
ist das BMW Team Schnitzer aus Freilassing mit Power aus München auf den Rennstrecken dieser Welt unterwegs und hat dabei zahlreiche Erfolge gefeiert: drei Titel in der Tourenwagen-Europameisterschaft in den 80er Jahren, 1987 mit dem legendären BMW M3 und Roberto Ravaglia den Gewinn der ersten Weltmeisterschaft und zwei Jahre später den ersten DTM-Titel, den Sieg als BMW Werksteam bei den 24 Stunden von Le Mans 1999, einen Gesamtsieg in der ALMS in Amerika und als bislang letztes Highlight den dreifachen Triumph mit dem Gewinn von Fahrer-, Hersteller- und Teamtitel beim phänomenalen DTM-Comeback von BMW 2012.

An diese Erfolge will die Mannschaft aus Freilassing 2016 wieder anknüpfen, nachdem sie zuletzt eine schwierige Phase erlebte. Auch wenn Neuzugang António Félix da Costa in der Saison 2015 glänzte und seinen ersten Sieg einfuhr, genügte ein elfter Platz in der Teamwertung den eigenen Ansprüchen des traditionsreichen Rennstalls nicht. In ihrem zweiten gemeinsamen Jahr haben sich der schnelle Portugiese Félix da Costa und der routinierte Bayer Martin Tomczyk zum Ziel gesetzt, das BMW Team Schnitzer wieder zurück in frühere Erfolgsregionen zu führen.

Bis in die 1960er Jahre reicht die Renn-Tradition von Schnitzer zurück, als Josef Schnitzer 1966 den Titel in der Deutschen Rundstreckenmeisterschaft gewann – natürlich in einem BMW. Ein Jahr später gründeten er und sein Bruder Herbert die Rennsportabteilung Team Schnitzer, deren Titelsammlung 1975 mit der Europameisterschaft in der Formel 2 begann.

DTM 2016: Paul Di Resta gewinnt Race 2 in Hockenheim

07.05.2016

Paul Di Resta Boxenstopp (c) Mercedes AMG
Paul Di Resta Boxenstopp

Erster Saisonsieg für das Mercedes-AMG DTM Team beim Heimrennen in Hockenheim: Paul Di Resta (Mercedes-AMG C 63 DTM) gewann den zweiten Saisonlauf der DTM am Wochenende. Für den Meister von 2010 waren es der siebte Sieg und der 25. Podestplatz in seiner DTM-Karriere.

78.500 Zuschauer besuchten das DTM-Auftaktwochenende auf dem Hockenheimring, rund fünf Prozent mehr als im letzten Jahr. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde ihnen ein abwechslungsreiches Programm mit spektakulärem Motorsport geboten, ergänzt durch Live-Auftritte von Christina Stürmer, Finn Martin und DJ Antoine. Bereits am 21. und 22. Mai steht das nächste DTM-Wochenende im österreichischen Spielberg auf dem Programm.

 

DTM 2016: Edoardo Mortara Auftaktsieger in Hockenheim

06.05.2016

Saisonauftakt Hockenheim (c) DTM
Nächstes Rennen am Red Bull Ring

Der erste Sieger der DTM-Saison 2016 heißt Edoardo Mortara. Im Audi RS 5 DTM gewann der Italiener das Auftaktrennen auf dem Hockenheimring am Samstagnachmittag souverän. Den Grundstein zu seinem vierten DTM-Sieg legte Mortara bereits beim Start, bei dem er sich von Platz zwei an die Spitze schieben konnte.

In einem turbulenten und spannenden Rennen mit vielen Positionskämpfen war die Führungsposition von Mortara zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Zweiter in dem 40-minütigen Rennen wurde Robert Wickens. Im Mercedes-AMG C 63 DTM sah der Kandier 1,6 Sekunden hinter dem Sieger die Zielflagge. Große Freude auch bei dem Drittplatzierten: Nico Müller, der von der Pole-Position gestartet war, feierte mit Platz drei seinen ersten Podiumserfolg in der DTM. Bester BMW-Pilot beim ersten Saisonrennen war Bruno Spengler. Im BMW M4 DTM wurde er Sechster.

DTM 2016: Mehr als nur eine Rennveranstaltung

22.04.2016

DTM 2016 Wiedersehen in Spielberg (c) Maier
DTM 2016 Wiedersehen in Spielberg

Das erste Kräftemessen zwischen Audi, BMW und Mercedes-Benz in der DTM-Saison 2016 ist vorbei: Bei den einzigen offiziellen Testfahrten auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg trafen die in der DTM engagierten Hersteller erstmalig nach der langen Winterpause aufeinander. Nach intensiven viertägigen Testfahrten vor dem DTM-Auftakt, der zwischen dem 6. und 8. Mai ebenfalls auf dem Hockenheimring stattfindet, ist eines sicher: Einen Favoriten auszumachen ist nahezu unmöglich. Umso mehr steigen Kribbeln und Vorfreude bei Fans und Fahrern gleichermaßen.

Das Fahrerfeld besticht auch in der Saison 2016 durch Qualität: Acht ehemalige DTM-Champions, viele Arrivierte und ein Rookie werfen in diesem Jahr ihren Hut in den Ring. „50 Prozent des Feldes kann man als ernstzunehmende Titelkandidaten einstufen – für einen Rennsieg kommt jeder in Frage“, sagt der DTM-Champion von 2004 und 2007, Mattias Ekström. Die Statistik der vergangenen Saison untermauert diese Einschätzung: 13 unterschiedliche Sieger in 18 Rennen, zwischen Pole-Position und 24. Startplatz lagen im Qualifying nicht selten weniger als eine Sekunde. „Hier geht es eigentlich immer zur Sache. Das ist anders als beispielsweise in der Formel 1, wo zwei, drei Fahrer dem Rest des Feldes davonfahren“, sagt BMW-Pilot und Ex-Formel-1-Fahrer Timo Glock.