Salzburger Straßentheater: Premiere in der Stiegl-Brauwelt

14.07.2015

Bereits zum 45. Mal findet heuer das beliebte Salzburger Straßentheater der Salzburger Kulturvereinigung statt und feiert auch diesmal wieder seine Premiere in der Stiegl-Brauwelt, bevor das Ensemble auf Tour durch viele Salzburger Landgemeinden und die Stadt Salzburg geht. Am Programm steht in diesem Jahr das Theaterstück „Lumpazivagabundus“, eine Posse mit Gesang von Johann Nepomuk Nestroy. Am Freitag, 17. Juli, um 17 Uhr wird der Sudhaushof zur imposanten Freilichtbühne, bei Schlechtwetter dient das Braugewölbe der Stiegl-Brauwelt als Theaterbühne. Bei freiem Eintritt und freier Platzwahl wird qualitätsvolles Theater mit erstklassigen Schauspielern geboten.

 

SALZBURGER FESTSPIELE 2015: Fest zur Festspieleröffnung

06.07.2015

Jedermann & Co (c) Maier
Jedermann stirbt wieder

Salzburg ist in Kürze wieder Bühne und Treffpunkt des who is who der Kulturwelt. Am Samstag, dem 18. Juli um 10.15 Uhr beginnen die Salzburger Festspiele mit dem bereits legendären Fest zur Festspieleröffnung: 73 Veranstaltungen in 29 Spielstätten. Festspielkünstler wie Cornelius Obonya und Julian Crouch und Festspielinhalte von Brecht bis Boulez zum Nulltarif.

Herrschen und Dienen, Macht und Ohnmacht, Unterdrückung und Aufbegehren – diese Gegensatzpaare behandelt das Opern- und Schauspielprogramm der Festspiele 2015.

Bereits seit 36 Jahren ist das Fest zur Festspieleröffnung traditioneller Fixpunkt, das heuer mit einem besonders dichten Programm am ersten Festspieltag über die schönsten Bühnen Salzburgs gehen wird. Highlight dabei wie in jedem Jahr: Der Salzburger Fackeltanz am Residenzplatz (18. Juli, ab 21.00 Uhr).

 

Salzburger Festspiele 2014 sind eröffnet

27.07.2014

Die letzten Tage der Menschheit (c) Maier
Im Zeichen des 1. Weltkrieges

In der Felsenreitschule wurde heute die 94. Salzburger Festspiele eröffnet. Das zentrale Thema in diesem Jahr: Der erste Weltkrieg.  Als Festredner verwies der Historiker Prof. Dr. Christopher M. Clark auf Parallelen zwischen den  Ereignissen, die vor 100 Jahren zum Ausbruch des Ersten Wettkrieges geführt haben, und der heutigen weltpolitischen Lage.

Diesem thematischen Fokus entsprechend bildeten Lesungen von Cornelius Obonya und Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf aus Werken von Karl Kraus und Stefan Zweig den Rahmen der Veranstaltung.

Für die musikalische Gestaltung zeichneten das Mozarteumorchester Salzburg unter seinem Chefdirigenten Ivor Bolton und die Sopranistin Laura Aikin verantwortlich.

Bundespräsident Fischer stellte in seiner Eröffnungsansprache fest, dass vor 100 Jahren alle Mechanismen versagt hätten, die den Frieden hätten bewahren können und dass uns dies auch heute noch ratlos zurücklasse. Und auch in den Köpfen vieler Musiker und Komponisten schien Merkwürdiges vor sich gegangen zu sein: Auch die Musik wurde rasch in nationale Einzelsprachen untergliedert.

 

 

Salzburger Festspiele 2014: Jedermann begeistert

20.07.2014

Das Traditionsstück der Salzburger Festspiele hat wieder Saison und begeistert das Publikum – wie schon im Vorjahr mit Hauptdarsteller  Cornelius Obonya, der einen perfekten Jedermann abgibt.

Vielleicht sogar der Beste, den es je gab. In der ersten Hälfte des Stückes verkörpert er den Lebemann, der in der zweiten Hälte des Stück spät aber doch geläutet zu den wahren Werten des Lebens zurückfindet.

Festspiele 2014: 270 VORSTELLUNGEN IN 45 TAGEN AN 16 SPIELSTÄTTEN

07.11.2013

Pereira, Rabl-Stadler und Bechtolf (c) Festspiele Kolarik
Pereira, Rabl-Stadler und Bechtolf

100 Jahre Ausbruch des ersten Weltkrieges – das ist das große Thema der Salzburger Festspiele im kommenden Jahr. In den Sommermonaten des Jahres 1914, ausgelöst durch die Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares in Sarajevo am 28. Juni, entwickelt sich eine scheinbar unaufhaltsame Dynamik der Ereignisse, die am 6. Juli mit Deutschlands „Blankovollmacht“ an Österreich, am 28. Juli mit der Kriegserklärung Österreichs an Serbien, am 1. August mit der deutschen Kriegserklärung an Russland, am 3. August an Frankreich und schließlich am 4. August 1914 mit der Kriegserklärung Englands an Deutschland unumkehrbar wird. Die Initiatoren der Salzburger Festspiele verstanden 1920, zwei Jahre nach Ende des Krieges, ihr Engagement als „Friedenswerk“.

2013 kamen über 280.000 Menschen aus 73 Ländern, davon 39 nichteuropäischen, nach Salzburg. Die Erwartungen für 2014 liegen daher natürlich wieder hoch. 2013 war erstmals eine Auswahl an Festspielproduktionen auf öffentlichen Großleinwänden in London und Kawasaki (Japan) zu erleben. Auch 2014 wird dieses Erfolgsrezept ausgebaut.