Festveranstaltung zur Festspieleröffnung

19.07.2016

Jederman 2015 (c) Maier
Jedermann stirbt wieder

Die Eröffnung der Salzburger Festspiele findet heuer am Donnerstag, 28. Juli, in der Felsenreitschule statt. Die Festveranstaltung zur Festspieleröffnung wird live ab 11.00 Uhr auf ORF 2 und 3Sat übertragen.

Der Kulturphilosoph Konrad Paul Liessmann wird die Festrede halten. Die Begrüßung wird Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler vornehmen, anschließend gibt es Grußworte von Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Thomas Drozda, dem Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien.

Nach der Festrede von Konrad Paul Liessmann wird Nationalratspräsidentin Doris Bures die Festspiele eröffnen. Das Nationalratspräsidium führt derzeit bekanntlich interimistisch die Amtsgeschäfte des Bundespräsidenten.

Jedermann 2015: Brigitte Hobmeier und Cornelius Obonya begeistern

20.07.2015

Jederman 2015 (c) Maier
Jedermann mit Buhlschaft und dünnem Vetter

Salzburg hat sie wieder – die Festspiele und damit auch das berühmte Stück vom Leben und Sterben des reichen Mannes. Jedermann stirbt also wieder am Domplatz oder – so wie bei der Premiere am Sonntag – witterungsbedingt im Großen Festspielhaus.

Danach gab´s für Jedermann Cornelius Obonya und Buhlschaft Brigitte Hobmeier mit dem gesamten Ensemble im Stieglkeller die große Premierenfeier. Jedermann stirbt bei den Salzburger Festspielen 2015 heuer 14 Mal und das unter der Regie von Brian Mertes und Julian Crouch.

 

Salzburger Straßentheater: Premiere in der Stiegl-Brauwelt

14.07.2015

Bereits zum 45. Mal findet heuer das beliebte Salzburger Straßentheater der Salzburger Kulturvereinigung statt und feiert auch diesmal wieder seine Premiere in der Stiegl-Brauwelt, bevor das Ensemble auf Tour durch viele Salzburger Landgemeinden und die Stadt Salzburg geht. Am Programm steht in diesem Jahr das Theaterstück „Lumpazivagabundus“, eine Posse mit Gesang von Johann Nepomuk Nestroy. Am Freitag, 17. Juli, um 17 Uhr wird der Sudhaushof zur imposanten Freilichtbühne, bei Schlechtwetter dient das Braugewölbe der Stiegl-Brauwelt als Theaterbühne. Bei freiem Eintritt und freier Platzwahl wird qualitätsvolles Theater mit erstklassigen Schauspielern geboten.

 

SALZBURGER FESTSPIELE 2015: Fest zur Festspieleröffnung

06.07.2015

Jedermann & Co (c) Maier
Jedermann stirbt wieder

Salzburg ist in Kürze wieder Bühne und Treffpunkt des who is who der Kulturwelt. Am Samstag, dem 18. Juli um 10.15 Uhr beginnen die Salzburger Festspiele mit dem bereits legendären Fest zur Festspieleröffnung: 73 Veranstaltungen in 29 Spielstätten. Festspielkünstler wie Cornelius Obonya und Julian Crouch und Festspielinhalte von Brecht bis Boulez zum Nulltarif.

Herrschen und Dienen, Macht und Ohnmacht, Unterdrückung und Aufbegehren – diese Gegensatzpaare behandelt das Opern- und Schauspielprogramm der Festspiele 2015.

Bereits seit 36 Jahren ist das Fest zur Festspieleröffnung traditioneller Fixpunkt, das heuer mit einem besonders dichten Programm am ersten Festspieltag über die schönsten Bühnen Salzburgs gehen wird. Highlight dabei wie in jedem Jahr: Der Salzburger Fackeltanz am Residenzplatz (18. Juli, ab 21.00 Uhr).

 

Salzburger Festspiele 2014 sind eröffnet

27.07.2014

Die letzten Tage der Menschheit (c) Maier
Im Zeichen des 1. Weltkrieges

In der Felsenreitschule wurde heute die 94. Salzburger Festspiele eröffnet. Das zentrale Thema in diesem Jahr: Der erste Weltkrieg.  Als Festredner verwies der Historiker Prof. Dr. Christopher M. Clark auf Parallelen zwischen den  Ereignissen, die vor 100 Jahren zum Ausbruch des Ersten Wettkrieges geführt haben, und der heutigen weltpolitischen Lage.

Diesem thematischen Fokus entsprechend bildeten Lesungen von Cornelius Obonya und Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf aus Werken von Karl Kraus und Stefan Zweig den Rahmen der Veranstaltung.

Für die musikalische Gestaltung zeichneten das Mozarteumorchester Salzburg unter seinem Chefdirigenten Ivor Bolton und die Sopranistin Laura Aikin verantwortlich.

Bundespräsident Fischer stellte in seiner Eröffnungsansprache fest, dass vor 100 Jahren alle Mechanismen versagt hätten, die den Frieden hätten bewahren können und dass uns dies auch heute noch ratlos zurücklasse. Und auch in den Köpfen vieler Musiker und Komponisten schien Merkwürdiges vor sich gegangen zu sein: Auch die Musik wurde rasch in nationale Einzelsprachen untergliedert.