Pfingstfestspiele 2011

11.06.2011

Pfingstfestspiele 2011 (c) Sivila Lelli.
Pfingstfestspiele 2011

Die 39. Pfingstfestspiele sind die Abschiedsvorstellung von Ricardo Muti und seiner besonderen Beziehung zwischen Neapel und Salzburg. Ricardo Muti hat vor allem musikalische Raritäten nach Salzburg gebracht. Zum fünften und letzten Mal wird die Neapolitanische Schule das Programm prägen. Für die letzte Etappe seiner musikalischen Reise hat Maestro Muti in der Oper wie in der Sakralmusik Werke von Komponisten ausgewählt, „die zwar aus der Neapolitanischen Schule kommen, aber in Richtung Donizetti, Bellini, ja auch des frühen Verdi gehen“: das Melodramma buffo I due Figaro (1826) von Saverio Mercadante und das Requiem c-Moll (1816) von Luigi Cherubini. „Mercadante ist ein Teil dieser Brücke zwischen neapolitanischer Tradition und Zukunft“, charakterisiert Muti dessen musikgeschichtliche Bedeutung.

Cleopatra – Im Labyrinth von Eros und Macht

07.06.2011

Cecilia Bartoli
Cecilia Bartoli

Erstmalig stehen die Salzburger Pfingstfestspiele unter der künstlerischen Leitung von Cecilia Bartoli. Inhaltlich wird jährlich eine Oper, 2012 Giulio Cesare, als Eigenproduktion für Salzburg erarbeitet und zweimal am Pfingstwochenende gespielt. Um die Oper werden an den einzelnen Tagen Konzerte geplant, die den Themenschwerpunkt des jeweiligen Jahres erweitern sollten. Das Jahr 2012 steht unter dem Schwerpunkt „Cleopatra“. Als wesentliche Neuerung wird die zu Pfingsten produzierte Oper in die Salzburger Festspiele übernommen und dort in derselben Besetzung noch fünfmal gespielt.

SALZBURGER PFINGSTFESTSPIELE 2012
25. bis 28. Mai 2012

 

Die ganze Stadt als Bühne

03.05.2011

Helga Rabl-Stadler (c) Siebinger
Helga Rabl-Stadler

Bis zur Eröffnung der Sommerfestspiele 2011 ist es noch ein Weilchen hin. Doch das Management gewährte schon jetzt einen kleinen Einblick in das „Fest zur Festspieleröffnung“. Konzerte, Probenbesuche, eine Filmpremiere und John Cage’s Musicircus bei freiem Eintritt, das ist für Samstag 23. und Sonntag  24. Juli angesagt.

Mit dem diesjährigen Fest zur Festspieleröffnung wollen die Salzburger Festspiele die Salzburgerinnen und Salzburger noch näher an ihre Festspiele heranführen und sie zu Mitspielern machen. Steht der erste Tag ganz im Zeichen der Volkskultur mit dem abschließenden Fackeltanz am Residenzplatz, so beschreiten die Salzburger Festspiele am zweiten Tag neue Wege:

„Die Kombination von Fest zur Festspieleröffnung und Aktionstag "Vorhang auf" wird ein besonders dichtes Programm ergeben. Mit dem Musicircus laden wir zudem alle Salzburger ein, aktiv zum Gelingen dieses Festes mitzutun. Sie sind das Fest“, sagt Präsidentin Helga Rabl-Stadler.

 

Die Salzburger Festspiele und deren "Herz"

05.04.2011

Hellsberg, Radl-Stadler, Pereira und Flury (c) Katharina Schiffl
neuer Vertrag unter "alten" Freunden

„Die Wiener Philharmoniker sind seit Beginn der Festspiele das künstlerische Herz der Salzburger Festspiele. Ohne sie gäbe es zwar Festspiele in Salzburg aber keine Salzburger Festspiele“ betont Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler anlässlich der Unterzeichnung einer „neuen Rahmenvereinbarung“  über die Mitwirkung der Wiener Philharmoniker bei den Salzburger Festspielen 2012 – 2016.

Die Wiener Philharmoniker werden zehn bis elf Konzerte mit fünf unterschiedlichen Programmen und vier Opernproduktionen als Premieren (fünf bis acht Vorstellungen pro Oper) spielen.

Alexander Pereira:  „Ich träumte von Beginn an, jedes Festspieljahr unverwechselbar zu gestalten. Wer zum Beispiel 2012 oder 2013 nicht nach Salzburg kommt, kann die Produktionen im nächsten Jahr nicht wiedersehen“.

Salzburger Festspiele 2011: Schon wieder Zoff

01.04.2011

Programmpraesentation 2011(c) Wolfgang Lienbacher
Präsidentin contra Landeshauptfrau

Erst wurde er eingeladen, dann wieder ausgeladen. Der potentielle Eröffnungsredner für die Salzburger Festspiele 2011 - Jean Ziegler. Eine Vorgangsweise die nicht gerade nach Professionalität schreit, aber dem Mann sicherlich Publicity verschafft. Jetzt gehen die Festspiele in die Offensive: Nicht die Festspiele, und schon gar nicht deren Festspielpräsidentin hätten eingeladen oder ausgeladen.  Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler nimmt zur Debatte über die Auswahl des Festspielredners 2011 wie folgt Stellung: