Vierschanzentournee: Neuer Tournee-Präsident kommt aus Bischofshofen

14.05.2018

Johann Pichler (Bischofshofen, links) tritt die Nachfolge von Michael Maurer (Partenkirchen) als Tourneepräsident an (c) Ingo Jensen
Johann Pichler (Bischofshofen, links) und Michael Maurer (Partenkirchen)

Historischer Wechsel: Johann Pichler vom Skiclub Bischofshofen ist neuer Präsident der Vierschanzentournee der Skispringer. Das gab das Organisationskomitee jetzt im Rahmen der Tournee-Frühjahrstagung in München bekannt. Mit dem 62-jährigen steht erstmals in der 66-jährigen Geschichte der Tournee ein Vertreter vom Skiclub Bischofshofen an der Spitze der bedeutendsten Wintersportserienveranstaltung der Welt.

Pichler löst Michael Maurer vom Skiclub Partenkirchen ab, der in den vergangenen drei Jahren Tourneepräsident war. Gleichzeitig wechselt auch die Geschäftsstelle der Vierschanzentournee von Garmisch-Partenkirchen nach Bischofshofen. „Das ist natürlich eine besondere Ehre für mich, dass ich der Erste aus Bischofshofen in diesem Amt sein darf“, erklärte Pichler, als er bei der symbolischen Amtsübergabe den goldenen Tournee-Adler, die Trophäe der Vierschanzentournee, von Michael Maurer in Empfang nahm. 

Salzburg ist wieder Meister

06.05.2018

Salzburg ist wieder Meister (c) GEPA pictures Ertl
Salzburg ist wieder Meister

Red Bull Salzburg ist Meister 2017/2018 – es ist wieder geschafft! Auch die zweite Garnitur der Roten Bullen reichte, um im Heimspiel gegen Sturm Graz den Titel mit einem 4:1 (1:1) einzufahren. Es ist bereits der fünfte Meistertitel in Folge – insgesamt der neunte Meistertitel für Red Bull Salzburg. 

Lange bleibt nicht Zeit zum Feiern, denn schon am Mittwoch soll in Klagenfurt auch wieder der Cup-Titel her. 23. Sieg in der 33. Runde – eine beeindruckende Bilanz. Damit ist auch nach der Enttäuschung aus dem Euroapa League Halbfinale das nötige Selbstvertrauen für das Cup-Finale wieder da.

 

 

15. Salzburg Marathon: Siege für Kemboi und Omosa

06.05.2018

Wesley Kemboi (c) Salzburg Marathon Uwe Brandl
Sieger Wesley Kemboi

Wesley Kiprono Kemboi und Teresiah Kwamboka Omosa sorgten beim 15. Salzburg Marathon für kenianische Siege. Sie erreichten nach 2:19:26 bzw. 2:43:24 Stunden

das Ziel direkt vor dem Schloss Mirabell. Der in Linz lebende Kenianer Isaac Toroitich Kosgei und Karin Freitag sicherten sich als jeweils Gesamt-Zweite bei vor allem während der zweiten Rennhälfte sommerlichen Temperaturen die ÖLV-Staatsmeistertitel im Marathon. Die Tirolerin sorgte mit diesem Erfolg für einen neuen Rekord: Fünf Staats- meistertitel im Marathonlauf hat noch keine Österreicherin erzielt. 6.854 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus knapp 80 Nationen sorgten beim kleinen Jubiläum der Lauffestspiele der Mozartstadt für das zweitbeste Meldeergebnis.

Schiedsrichter bringt grandiose Salzburger um Finaleinzug

03.05.2018

Alexander Walke (RBS) (c) GEPA pictures Mandl
Alexander Walke (RBS) (c) GEPA pictures Mandl

Lasst uns diese Saison mit dem Finale vergolden.“ Das war der große Traum, der mit Transparenten im Stadion auch deutlich sichtbar gemacht wurde. Und Salzburg war ganz, ganz knapp dran – vor allem in der zweiten Halbzeit war die Truppe von Erfolgscoach Marco Rose klar dominant, einzig das dritte entscheidende Tor fehlte.

Salzburg holte wieder – wie schon gegen Lazio – eindrucksvoll einen Rückstand auf und gleicht in der Serie zunächst aus. Unzählige Chancen für die Bullen, einzig das runde Ding wollte nicht zum alles entscheidenden 3:0 rein. Doch Tore die man im Fußball nicht schießt bekommt man, heißt eine altbewährte Fußballweisheit. Und zur Not auch mit der Unterstützung des Schiedsrichters. Doch der Reihe nach: Salzburg musste mit dem Remis von 2:2 im Gesamtscore in die Verlängerung. Dann eine krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichters und aus der Traum vom verdienten Finale.

11 Bullen-Freunde basteln am Fußballwunder

02.05.2018

Andre Ramalho (RBS) (c) GEPA pictures Felix Roittner.
Andre Ramalho (RBS) glaubt an Wunder

Enormer Medienandrang schon am Tag vor dem großen Heimspiel der Bullen in der Europa League. Bekanntlich eine schwere Partie für die Bullen, gilt es doch den 0:2 Rückstand aus dem Hinspiel wett zu machen. Dennoch im Lager der Bullen steht alles auf Euphorie und Siegesdenke. 

In der Abschluss-Pressekonferenz versprühte Marco Rose regelrecht seinen Siegeswillen. Auf die Frage nach seinem Matchplan brachte es der Deutsche mit einem verschmitzten Lächeln auf den Punkt: „Optimal wäre ein schnelles 1:0 und spätes 3:0“ um dann wieder seriös zu ergänzen: „Wir kennen unseres Situation. Wir wissen, dass es nicht einfach wird. Aber wir wollen alles dafür tun, um weiterzukommen. Wir haben eine Idee und glauben daran. Wir werden uns sicher nicht vor dem Match geschlagen geben. Der Gegner verfügt vor allem über Stärken im offensiven Flügelspiel, hohe individuelle Qualität und defensiv stehen sie sehr robust und kompakt. Ich habe den Eindruck, dass wir im Hinspiel gute Lösungen hatten. Wir werden morgen sicher auch gute Ideen haben und dabei hoffentlich erfolgreich sein“