Der Flughafen hat eine neue Piste!

29.05.2019

Flughafen wieder in Betrieb (c) Salzburger Flughafen GmbH
Erstlandung nach Renovierung

„Bei schönem Wetter kann ́s jeder“ war das Motto des Pisten-Generalsanierungsteams rund um Flughafen-Projektleiter Florian Höll und ARGE STRABAG/PORR-Geschäftsführer Helmut Atzlinger.

„Über drei Jahre wurde sorgfältig geplant. Und die letzten 5 Wochen haben allen Projektbeteiligten unglaublich viel abverlangt. Da heißt es Danke sagen – in Großbuchstaben - für großartige Leistungen. In den letzten Tagen wurden wir mit Anfragen bestürmt, ob wir pünktlich wieder ans Netz gehen. Ja – der Flughafen ist wieder startklar, eine Punktlandung mit neuer Piste und voll Vorfreude auf den Sommer – mit heißen, interessanten und auch neuen Zielen direkt von Salzburg aus“, freut sich Flughafen-Geschäftsführerin Bettina Ganghofer.

 

Brandunfall im Tauerntunnel und die Folgen

29.05.2019

Tauerntunnel Brand im Mai 1999 (c) Neumayr.
Gedenken: Tauerntunnel Brand im Mai 1999

Schwarzer Rauch, der aus der Röhre dringt und zum Himmel steigt, der Großeinsatz der Rettungsorganisationen. Diese Bilder haben sich ins Gedächtnis der Salzburgerinnen und Salzburger eingebrannt. Am 29. Mai vor exakt 20 Jahren ereignete sich im Tauerntunnel der A10 nach einem Auffahrunfall die folgenschwere Brandkatastrophe mit zwölf Todesopfern und 42 Verletzten. Danach war nichts mehr wie es war, das Inferno rüttelte auf – vor allem beim Thema Sicherheit.

Der schwerste Straßenverkehrsunfall des Landes beschleunigte den Ausbau auf jeweils zwei Röhren durch Katschberg und Tauern sowie begleitende Lärmschutzmaßnahmen wesentlich. Im Mai 2005 begannen die Tunnelarbeiten, der Vollbetrieb konnte im Juni 2011 aufgenommen werden. 197 Millionen Euro flossen in den Tauern-, 112 Millionen in den Katschbergtunnel. Parallel dazu erhielten die Anrainer zwischen Eben und St. Michael 42 zusätzliche Umweltentlastungsmaßnahmen wie Einhausungen, Galerien und Lärmschutzwände, die mit 300 Millionen Euro in etwa den Kosten für die Tunnelröhren entsprachen. Größtes Projekt dabei: die Einhausung Zederhaus mit 70 Millionen Euro.

 

Dorfgastein startklar für Feuerwehr-Spektakel

28.05.2019

Feuerwehrsternfahrt (c) Bukovics
Feuerwehrsternfahrt

Die 23. Internationale Feuerwehr Sternfahrt bietet im Gasteinertal vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 vier Tage lang alles, was das Feuerwehr-Herz begehrt. Rund 4000 Kameraden machen sich auf den Weg, um dieses Eventhighlight hautnah mit erleben zu dürfen. 

Die Sternfahrt der Feuerwehren hat eine lange Tradition, welche seit 1975 im zweijährigen Rhythmus an wechselnden Standorten zelebriert wird. Das Gasteinertal konnte sich für 2019 erfolgreich als Austragungsort für diese besondere Veranstaltung bewerben und ist nun bereit die „Helden des Alltags“ feierlich zu empfangen. Vier Tage lang verspricht das Programm reichlich Unterhaltung für international erfahrene Brandbekämpfer sowie für deren Fans. Wasser marsch für eine der größten Veranstaltungen des Salzburger Landes im Jahr 2019.

 

Probe für den Ernstfall: Einsatzübung am Flughafen Salzburg

24.05.2019

Flughafenfeuerwehr im Einsatz (c) Salzburger Flughafen GmbH
Flughafenfeuerwehr im Einsatz

Ein Embraer Jet der Fluggesellschaft Austrian Airlines ist beim Startvorgang von der Startbahn abgekommen und kollidierte dabei mit einem Flughafen Boden Fahrzeug.


Dabei wurden Teile der Tragfläche weggerissen und das Triebwerk fing Feuer. An Bord der Maschine waren 40 Passagiere und 4 Crew Mitglieder. Dabei gab es Tote und Verletzte.


Zum Glück nur ein Übungs-Szenario.

 

Die HTL-Salzburg fliegt zum Mond und präsentiert erste Projekte

23.05.2019

Projektpräsentationen HTL Itzling (c) Land Salzburg Rattey
Projektpräsentationen HTL Itzling

Digitale Parkplatzüberwachung, Zugangskontrollen in hochsensiblen Forschungslabors, Platinen, die mondtauglich sind, oder eine App, die messen kann, wie voll eine Flasche ist: Schüler von 5. Klassen der HTL Itzling präsentierten kürzlich ihre Abschlussarbeiten.

„Wir sind Digitalisierer“, bringt es Karl-Heinz Steiner, Fachbereichsleiter für Elektronik und Technische Informatik auf den Punkt. „Die Jugendlichen kommen mit 14 Jahren mit viel Basiswissen zu uns und erhalten hier eine praxisnahe Ausbildung in unseren Werkstätten - von der Hardwareentwicklung über die Entwicklung von digitalen Systemen bis hin zum Prototypenbau.“