Gemeinsame Sache: „Salzkammergut verbindet“
13.05.2026
SalzburgerLand, Oberösterreich und Steiermark präsentieren Tourismusmarke
Es ist die Region mit der größten Tourismusgeschichte Österreichs. Sie steht für Lebensgefühl, kulturelles Phänomen, landschaftliche Schönheit, kulturelle Vielfalt und gelebtes Brauchtum. Die Sommerfrische hat hier ihren Ursprung. Die Rede ist vom Salzkammergut. Geografisch verbindet die Region gleich drei Bundesländer: Salzburg, Oberösterreich und Steiermark. Spät aber doch gibt es jetzt einen strategischen Schulterschluss der drei Bundeslänger. Mit der Initiative „Salzkammergut verbindet“ wird diese besondere Einheit nun auch touristisch konsequent gemeinsam gedacht und vermarktet.
Bei einem Medientermin am Wolfgangsee erfolgte jetzt die Präsentation der gemeinsamen Initiative: Perfekt zum Thema passend, fand das Event auf einem Schiff am Wolfgangsee statt. Eingebettet zwischen Oberösterreich und Salzburg, steht der See sinnbildlich für das, was das Salzkammergut ausmacht – eine Region, die so viel verbindet, für Einheimische und Gäste aus aller Welt.
Touristisches Bündnis über Bundesländergrenzen
Die Initialzündung für die Kooperationspartnerschaft „Salzkammergut verbindet“ erfolgte anlässlich des Kulturhauptstadt-Projekts Bad Ischl – Salzkammergut.
Als starke „Task Force“ für den Tourismus bezeichnen es die Tourismusmacher von SalzburgerLand, Oberösterreich Tourismus und Ausseerland Tourismus. Gemeinsam mit dem Tourismusverband Salzkammergut soll das Potenzial des Tourismus im Salzkammergut noch besser genutzt werden.
Feinkostladen Salzkammergut
Wichtig auch die Kulinarik: Das Salzkammergut ist ein Feinkostladen mit enormer Vielfalt. Jede Region bringt ihre eigenen Spezialitäten ein – vom fangfrischen Fisch aus den Seen über hochwertige Almprodukte bis hin zu Wild und regionalen Köstlichkeiten. Ein kulinarisches Angebot, das seinesgleichen sucht.
Spitzenköche wie Dominik Edlinger im Restaurant SeeSushi in Strobl, Dominik Utassy auf der Geiger Alm in Altaussee, Lukas Nagl im Bootshaus in Traunkirchen oder Stefan Fischer im Atelier Fischer in St. Gilgen schöpfen ihre Inspiration direkt aus der einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft des Salzkammerguts.
Gleichzeitig beliefern erstklassige Produzenten die Restaurants und Wirtshäuser mit hochwertigen Zutaten aus der unmittelbaren Region. Dazu kommen handgemachte Spezialitäten von den Almen, die jede Wanderung oder Mountainbike-Tour auch kulinarisch zu einem besonderen Erlebnis machen.
Großes Potential für Ganzjahrestourismus
Was vor mehr als 100 Jahren schon hitzegeplagte Gäste aus der Großstadt, Künstler auf der Suche nach inspirierenden Landschaften und sogar die Kaiserfamilie anzog, ist heute aktueller denn je. Die Sommerfrische erfährt ein echtes Revival und ist dementsprechend auch eine tragende thematische Säule der aus der Initiative hervorgegangenen Kampagne – aber nicht nur. Vor allem geht es darum, die Attraktivität des Salzkammerguts das ganze Jahr über zu kommunizieren. Die Region ist prädestiniert für Ganzjahrestourismus: Wandern und Radfahren haben hier von Frühjahr bis Spätherbst Saison. Und sogar im Winter gibt es mit den beliebten Adventmärkten oder nun mit dem Alpinen Ski-Weltcup in Dachstein West immer mehr Reise-Anreize.
Das Ziel der gemeinsamen Bewerbung ist klar: Die Nebensaisonen stärken, damit die touristische Wertschöpfung in der Region heben und vor allem den Betrieben mehr Auslastung und gute Argumente verschaffen, noch länger offen zu halten.
Im vergangenen Tourismusjahr verzeichnete das Salzkammergut bundesländerübergreifend rund 5,6 Millionen Nächtigungen – das entspricht einem Wachstum von 24 Prozent innerhalb der letzten zehn Jahre.
Die größten und wichtigsten Herkunftsmärkte sind Österreich mit einem Nächtigungsanteil von gut 45 Prozent, gefolgt von Deutschland mit rund 28 Prozent. Dahinter folgen Länder wie Tschechien, die Niederlande und Ungarn. Aber auch Großbritannien und Fernmärkte wie die USA und China finden sich in den Top-10 der Herkunftsmärkte.
Rad & Bike im Fokus
Routen wie der Berge-Seen e-Trail, die Dachsteinrunde oder der Salzkammergut Radweg verbinden die schönsten Plätze entlang von Seen und in den Bergen.
„Wir setzen dabei jedes Jahr einen besonderen Fokus. Heuer ist es das Thema Rad in allen Ausprägungen – von Genussrad über Rennrad und Gravelbike bis Mountainbike. Radfahren verbindet im wahrsten Sinne des Wortes: Viele unserer Radwege und -angebote verlaufen ja ganz selbstverständlich über Landesgrenzen hinweg“, erklärt Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer von Oberösterreich Tourismus und einer der Initiatoren von „Salzkammergut verbindet“.
Kultur: Mozart, Kaiser und Narzissen
Die kulturelle Vielfalt reicht von international renommierten Festivals bis hin zu tief verwurzeltem Brauchtum.
Das Narzissenfest in Bad Aussee zählt zu den bekanntesten Brauchtums-veranstaltungen Österreichs, Veranstaltungen wie die Kaisertage in Bad Ischl oder der Wolfgangseer Advent vereinen gelebtes Brauchtum mit besonderer Atmosphäre. Gleichzeitig setzt die Region auch international kulturelle Akzente: Die Salzburger Festspiele, das diesjährige Mozart-Jubiläumsjahr mit Programmen in Salzburg und St. Gilgen sowie Formate wie die Salzkammergut Festwochen in Gmunden belegen ein Angebot von Weltformat.
Reich ist die Region auch an kulturellem Erbe, das für Gäste auf vielfältige Weise erlebbar gemacht wird: Die Kulturlandschaft Hallstatt-Salzkammergut wurde ebenso wie die prähistorischen Pfahlbauten am Attersee und Mondsee zum UNESCO Welterbe ernannt. Zum immateriellen Kulturerbe der Region zählen u.a. Fetzenzug und Glöcklerlauf in Ebensee sowie das Keramik-Handwerk aus Gmunden.

