Electric Love Boutique Edition 2021: Comeback des Festival-Feelings

31.08.2021

ELF 2021 (c) Eletric Love Kevin Verkruijssen
ELF 2021

Nach etwas mehr als zwei Jahren Pause sorgte gab´s jetzt am Salzburgring das große Festival Comeback. Die Electric Love Boutique Edition war zwar „nur“ die kleine Schwester des sonst im Juli stattfindenden Electric Love Festivals, dennoch lockte sie an drei Tagen nicht nur fast 30.000 Musik-Fans an den Salzburgring, sondern auch die größten und bekanntesten DJs der Welt gaben sich am Musik-Festival ein Stelldichein.

Über 100 Stunden Live-Musik und ein internationales-Line-up der Extraklasse um die absoluten Weltstars Martin Garrix, Armin van Buuren, Steve Aoki, Afrojack und DJ Snake.

Nicht nur die Besucher tanzten ausgelassen, auch die DJ-Ikonen feierten die Rückkehr auf die großen DJ-Bühnen. Auf ihren Social Media Profilen ließen sie auch Millionen von Fans daran Teil haben, indem sie weltweit Impressionen von der Anreise bis zum Auftritt auf der Mainstage der Electric Love Boutique Edition transportierten.

 

Salzburger Festspiele halten an ihrem Logo fest

28.10.2020

Die Salzburger Festspiele wollen sich angesichts ihres 100-Jahr-Jubiläums der laufenden Diskussion zu der Malerin und Grafikerin Poldi Wojtek stellen. Wojtek hat 1928 das Emblem für die Salzburger Festspiele gestaltet, das seither – mit Ausnahme der Zeit des Nationalsozialismus – das Festspiellogo ist. An ihrer Person, die sich später dem Nationalsozialismus angedient hat, zeigt sich geradezu exemplarisch der Konflikt zwischen der moralischen Verantwortung des Künstlers und dem künstlerischen Wert seiner Werke.

Die Festspiele haben daher zwei Gutachten mit der Aufarbeitung dieses Kapitels der Festspielgeschichte beauftragt: Prof. Oliver Rathkolb ging der politischen Entwicklung Wojteks nach und dokumentierte akribisch die tiefbraunen Spuren in der Biografie der Künstlerin, bis hin zur Durchsetzung der Arisierung des Hauses ihrer Künstlerkollegin Helene von Taussig.

 

Sanierung und Erweiterung der Salzburger Festspielhäuser

06.10.2020

Um langfristig die Betriebsfähigkeit der Salzburger Festspiele aufrechterhalten zu können, haben sich Bund, Land Salzburg sowie Stadt Salzburg darauf geeinigt, mit der Modernisierung der Festspielhäuser in den kommenden zehn Jahren eine Großinvestition von rund 262 Millionen Euro in den Kultur- und Wirtschaftsstandort Salzburg zu tätigen.

Nach 60 Jahren: Großes Festspielhaus wird modernisiert

Vor allem das Große Festspielhaus ist nach nunmehr 60 Jahren sanierungsbedürftig. Viele Bereiche wie Brandschutz oder Arbeitnehmerschutz erfordern hohe Investitionen. Darüber hinaus besteht bei allen Spielstätten in unterschiedlichster Weise Handlungsbedarf. Die Werkstätten, die Künstlergarderoben, zum Teil auch der Zuschauerbereich entsprechen nicht mehr den Anforderungen von Mitarbeitern, Künstlern aber auch Publikum an ein Festival mit Weltbedeutung.

 

Salzburger Festspiele feierten 100er

23.08.2020

Salzburger Festspiele (c) Maier.
Salzburger Festspiele

Die erste Aufführung von Hugo von Hofmannsthals Jedermann in der Regie von Max Reinhardt am 22. August 1920 auf dem Salzburger Domplatz gilt als die Geburtsstunde der Salzburger Festspiele. Die ganze Stadt als Bühne – so hatte es Max Reinhardt damals im Sinn

Und so feierten die Salzburg Festspiele auch 2020 diesen besonderen Jubiläumstag: mit der Festvorstellung des Jedermann - witterungsbedingt statt auf dem Domplatz im Festspielhaus - , einem Jedermann-Streaming am Kapitelplatz, mit Lesungen der Jedermann-Darsteller Klaus Maria Brandauer, Peter Simonischek, Tobias Moretti, Cornelius Obonya, und Jedermann-Einspringer Philipp Hochmair, einer literarischen Rede von Elisabeth Orth, die in die Zeit der Festspielgründung entführt, mit einer Vorführung von Max Reinhardts berühmtem Sommernachtstraum-Film in der Felsenreitschule, mit einer Vorstellung von Milo Raus und Ursina Lardis Everywoman, mit Hau drauf!, einer Konzertperformance im Kinder- und Jugendprogramm, mit Christian Thielemann am Pult der Wiener Philharmoniker, die Salzburg seit 1925 zu ihrer Sommerheimat gemacht haben.

Electric Love 2021 mit Alan Walker

21.08.2020

ELF (c) Heidie Duteweert
Electric Love Salzburgring

Hoffen, planen und Zuversicht streuen. Das ist auch die Devise bei den Organisatoren des Electric Love Festivals am Salzburgring. Und scheibchenweise werden die Namen der Künstler rausgelassen, um den Hype für das Festival zu pushen. Jetzt ist der nächste Name da: Alan Walker

Neben den bereits veröffentlichten Acts wie Carnage, Charlotte De Witte, Dr. Peacock, Don Diablo, Fedde Le Grand, Galantis, Gigi D´agostino, Headhunterz, Kygo, Paul Kalkbrenner, Ran-D, Steve Aoki, Timmy Trumpet, Wildstylez, Yellow Claw,uvm. kommen in Phase 3 weitere 22 Namen dazu. 

Der unbestritten größte Name ist Alan Walker,der junge Norweger ist seit geraumer Zeit einer der DJ Popstars der Neuzeit, einer von dem die breite Masse mindestens einen Song schon einmal gehört hat. Er beeindruckt neben seiner unglaublichen Menge an Chart- und Radiohits auch mit einer enorm großen Hörerschaft auf allen Streaming-Plattformen. Auf Spotify stellt er zum Beispiel mit über 20 Mio. monatlichen Hörern einige Superstars in den Schatten und gehört zu den 150 meistgestreamten Künstlern der Welt.