Wieder Ärger mit Baustellen im Bahnnetz

12.06.2026

Salzburg Hbf (c) OeBB
Salzburger Hauptbahnhof

Aufgrund der Bauarbeiten im deutschen Bahnnetz kommt es ab 14. Juni 2026 wieder zu Problemen beim Nahverkehr im Flachgau. Grund dafür sind umfangreiche Sanierungsarbeiten an wichtigen Bahnstrecken in Bayern, die im Güterverkehr großräumige Umleitungen über die österreichische Weststrecke erforderlich machen. Diese erhöhte Auslastung bringt im Flachgau temporäre Einschränkungen im regionalen Zugangebot.

Änderungen im Überblick

 

 

EIN ORT AM WORT: Kein Hallenbad für den Flachgau?

08.04.2026

Katharina Garzuly (c) ORF Salzburg wildbild
Katharina Garzuly

ORF Salzburg Live-Diskussion aus Seekirchen
mit einer Runde von Experten, Politik und Publikum.

Freitag, 17. April, ab 19 Uhr, Hofwirt, Seekirchen/Wallersee

 

 

Der Flachgau will ein Hallenbad. Nach mehr als einem Jahrzehnt intensiver Diskussionen schien der Bau nach der Einigung zwischen Land und Gemeinden über die Kostenaufteilung bereits auf Schiene.

Doch angesichts der angespannten Budgetlage gerät das Projekt erneut ins Wanken – sehr zum Unmut vieler Bürgerinnen und Bürger. Neben den Investitionskosten rücken dabei vor allem die langfristigen Erhaltungs- und Betriebskosten als wesentliche Folgekosten eines Hallenbades in den Mittelpunkt der Debatte.

 

Welterschöpfungstag: Heuer bereits eine Woche früher

23.07.2025

Anlässlich des Welterschöpfungstages am 24. Juli fordert die Umweltschutzorganisation WWF Österreich einen Kurswechsel im Umgang mit den planetaren Ressourcen. “Wir müssen jetzt gegensteuern und nachhaltig mit unserem Planeten umgehen. Nur so haben auch kommende Generationen eine lebenswerte Zukunft”, sagt Joschka Brangs, Biodiversitätssprecher des WWF Österreich.

Konkret fordert der WWF unter anderem eine Energiespar-Offensive, einen Bodenschutz-Vertrag zum Erhalt wertvoller Ökosysteme sowie eine ambitionierte Umsetzung des EU-Renaturierungsgesetzes

“Eine intakte Natur sichert unsere Lebensgrundlagen wie fruchtbare Böden, trinkbares Wasser und saubere Luft. Außerdem ist sie unsere wichtigste Verbündete im Kampf gegen die Klima- und Biodiversitätskrise. Ihr Schutz muss daher die höchste Priorität haben”, sagt Joschka Brangs vom WWF.

Sicheres Zeichen für den Klimawandel: Berge in Bewegung

12.11.2024

Felssturz (c) Land Salzburg Hutter
Felssturz

Der Klimawandel wird auch im SalzburgerLand immer deutlicher sichtbar: In den vergangenen Wochen haben sich in den Hohen Tauern drei große Felsstürze ereignet. Verletzt wurde niemand, Schäden an Infrastruktur entstanden keine. Aber: Diese ungewöhnliche Häufung ist laut Landesgeologe Gerald Valentin ein sicheres Zeichen für den Klimawandel. Er untersuchte die Gefahrenstellen im Bereich des Hocharns in Rauris, im Bereich des Kitzsteinhorns in Kaprun (Großer Schmiedinger) und im Bereich der Warnsdorfer Hütte am Ende des Krimmler Achentals. 

Gerald Valentin vom Landesgeologischen Dienst wirkt ganz klein neben den riesigen Eisbrocken, die sich im Bereich des Hocharns aus dem Gletscher lösten und einen Kilometer weiter unten liegen blieben. Sie wurden von einem riesigen Felssturz mitgerissen. Als Valentin zwischen den Lastwagen-großen Brocken aus Fels und Eis die Gegend unter die Lupe nimmt, wird klar, dass die „Lawine“ sogar ein Stück den Gegenhang hinauf „geschossen“ ist. „Eine unglaubliche Wucht“, so Valentin.

Martinigansl: Problematische Herkunft in der Gastronomie

05.11.2024

Martinigansl (c) Land schafft Leben
Traditionelles Martinigansl

Besonders in der Gastronomie ist der Anteil importierter Gänse hoch. Sie kommen teilweise aus Haltungsformen, die in Österreich gar nicht erlaubt sind.

In Österreich kommen etwa 1.300 Tonnen Gänsefleisch pro Jahr auf den Tisch, das sind rund 0,13 Kilogramm pro Einwohner – oder umgerechnet etwa ein Gansl-Gericht. Dieses kommt allerdings nur in etwa einem von drei Fällen aus Österreich. Denn die Selbstversorgung mit österreichischen Gänsen steigt zwar langsam an, dennoch kommt der Großteil der Gänse aus Ländern wie Ungarn. Diese landen vor allem in der Gastronomie auf dem Teller. Schätzungen zufolge kommen zwischen 70 und 80 Prozent des Gänsefleisches in der Gastronomie nicht aus Österreich.