Too Good To Go: Über 100 Salzburger Betriebe retten überschüssiges Essen per App

20.07.2021

Ueberraschungssackerl (c) Winkler Wartzack
Überraschungssackerl

Too Good To Go gibt es jetzt in ganz Salzburg: Bereits über 100 gastronomische Betriebe und Produzenten im ganzen Bundesland setzen der Verschwendung von Lebensmitteln ein Ende und bieten ihre Überschüsse zu Betriebsschluss vergünstigt in der Too Good To Go-App an. So wird das unverkaufte aber einwandfreie Essen an Nutzerinnen und Nutzer der App weitergegeben, bevor es am Kompost landen muss. Das flächendeckende Angebot wird in Salzburg nun mit der Goldenen Überraschungssackerl-Kampagne gefeiert.

Wenn Lebensmittel im Müll landen ist das nicht nur schade ums Geld - schätzungsweise wandern pro Haushalt bis zu 300€ jährlich in die Tonne - das ist auch ein enormes Umweltproblem: Denn von der Produktion der Lebensmittel bis zum Konsum ist es ein langer, ressourcenintensiver Weg. Dem treten Cafés, Restaurants, Hotels, Supermärkte und Produzenten nun in ganz Salzburg entgegen.

30.000 Mahlzeiten seit Jahresanfang

Das System ist simpel: Betriebe wie Restaurants, Bäckereien, Produzenten oder Supermärkte verkaufen über die Too Good To Go-App ihre übriggebliebenen Mahlzeiten und Lebensmittel zu einem Drittel des Preises an Selbstabholerinnen und Selbstabholer, anstatt sie wegzuwerfen. Seit Februar 2020 ist die App zunächst in der Salzburger Landeshauptstadt verfügbar - nun setzen sich Betriebe im ganzen Bundesland gegen die Verschwendung ein. Zu den unter den Nutzerinnen und Nutzern beliebtesten Betrieben zählen der Ökohof Feldinger, die Patisserie Baltram, Kaffeehaus My Mom’s oder das Hotel Rosenvilla. Auch die Filialen von Leimüller, Resch&Frisch oder basic bio gehören zu den Favoriten.

 

Auto vor Urlaubsreise durchchecken lassen

13.07.2021

Nach Lockerung der Corona-Reisebestimmungen in vielen Nachbarländern, steht ein Urlaub mit dem Auto heuer besonders hoch im Kurs. Doch damit die Autofahrt nicht gleich in einer Panne endet und um ungewollten Werkstättenaufenthalten im Ausland vorzubeugen, sollte man vor Reiseantritt einiges beachten und das Fahrzeug in der Fachwerkstätte des Vertrauens zur Sicherheit durchchecken lassen.

„Das dauert meist nicht lange, beugt Stress im Urlaub vor und beruhigt einfach“, weiß Josef Nußbaumer, Obmann des Salzburger Landesgremiums Fahrzeughandel. Die Fahrt mit dem eigenen Pkw hat neben der individuellen Reisegestaltung auch viele weitere Vorteile. So bieten Kofferraum, Dach- und Fahrradträger auch ausreichend Platz für alles, was mit in die Ferien soll. Um das Auto sicher zu beladen, gilt es darauf zu achten, Schweres unbedingt unten und Leichtes oben zu verstauen. Das Gepäck darf nie über die Oberkante der Rücksitzlehne ragen, sonst wird es beim ersten Bremsmanöver zum gefährlichen Geschoß. Salzburgs Fachwerkstätten bieten wertvolle Tipps fürs Beladen und unterstützen bei der Montage von Dach- und Fahrradträgern. „Die Werkstatt hilft außerdem den richtigen Reifendruck zu wählen. Wer mit Sack und Pack vor allem auf Autobahnen unterwegs ist, muss den Reifendruck anpassen. Besonders wichtig ist der richtige Druck bei Wohnwagenanhängern“, informiert Nußbaumer. Außerdem wird das Auto in der Werkstatt auf seine Langstreckentauglichkeit getestet und dabei u.a. Bremsen, Ölstand, Reifenprofil, Wischerblätter sowie die Einstellung und Funktion der Scheinwerfer überprüft.

Salzburg wird zum Top IT-Standort in Österreich

08.07.2021

Skidata Entwicklungszentrum Wals (c) Neumayr Leopold
Skidata Entwicklungszentrum Wals eröffnet

Im Wals Trade Center, ganz in der Nähe des Flughafens, hat jetzt der Salzburger Weltmarktführer für Zutritts-Systeme sein neues Software Lab eröffnet. Hier laufen die Fäden für Software-Lösungen im Bereich Zufahrts- und Zutritts-Systeme zusammen. Das bedeutet gebündelte Kompetenz an einem zentralen Ort, schnellen Wissenstransfer innerhalb der Teams in Wals und kurze Wege zum Headquarter des Technologie-Unternehmens in Grödig.

Innovative Unternehmen wie SKIDATA bringen Salzburg voran. Als Weltmarktführer hat das Unternehmen die gesamten weltweiten Entwicklungsressourcen nicht im Silicon Valley, sondern hier in Wals-Siezenheim zusammengezogen.

SKIDATA arbeitet auch mit der Universität Salzburg im Bereich der Künstlichen Intelligenz zusammen.

Die Ingenieure und Techniker arbeiten in kleinen, überschaubaren Bereichen mit drei bis vier, maximal sechs Plätzen. Daneben steht jedem Team noch ein eigener Kollaborationsbereich zur  Verfügung, wo sowohl Meetings, als auch gemeinsame Kreativsessions möglich sind. Für die individuelle Kreativphase gibt es gemütliche Chill-out Ecken.

Sichere Arbeitsplätze in top-moderner Atmosphäre

Die Bündelung der Software-Kompetenz hat große Vorteile, wie Florian Schneeberger, Senior Vice President Marketing & Technology bei SKIDATA, erläutert: “Salzburg wird damit zur zentralen Innovationsdrehscheibe für alle unsere Länder und Produktsparten. Die flexible und agile Entwicklung von Cloudlösungen ist ein wichtiger Schwerpunkt. Mehr als 50 % unserer Software-IngenieurInnen arbeiten in diese Richtung.“ Schneeberger ergänzte: „Vielleicht darf ich das so erläutern: Dass der Zutritt zu einer großen Veranstaltung, zum Beispiel in der Allianz Arena in München, glatt und reibungslos läuft, dann ist der Dreh- und Angelpunkt dafür hier in Salzburg.“

 

Gesund Leben: Ab heute basenreich

13.06.2021

Welche Lebensmittelgruppen sind problematisch, wie wirkt sich eine Übersäuerung des Körpers auf die Gesundheit aus? Antworten dazu gibt’s jetzt in dem neuen Buch „AB HEUTE BASENREICH“

Karin Meyer erläutert in ihrem neuen Ratgeber, wie es zu einer Übersäuerung des Körpers kommt und welche Lebensmittel basisch oder sauer sind.

Viele, vor allem tierische, Lebensmittel sowie stark industrialisierte Nahrung, liefern uns nicht genügend Basen. Wenn noch Stress den Körper massiv mit Säuren belastet, dann wird der Mensch sauer, mit allen Begleiterscheinungen, die das Leben beeinträchtigen. 

Im Rezeptteil des Buches werden konkrete Vorschläge für Entlastungstage und das Basenfasten geboten, jeweils mit mehreren Alternativen.

Mit 80 Rezepten fürs Basenfasten und die Zeit danach, hilfreichen Tipps für den Alltag, Säure-Basen-Tabelle und zahlreichen Tipps zum Thema Ernährung und Lebensführung.

Salzburg sucht neue, digitale Ideen für die Pflege

08.06.2021

Digitalisierung (c) Salzburg Research
Digitalisierung mit Salzburg Research

Die Organisation der Pflege ist im Land Salzburg eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte. Um den Bereich auf dem entsprechenden Stand der Technik und Entwicklung zu halten, wurde von der überparteilichen und disziplinenübergreifenden Plattform Pflege eine eigene Innovationsförderung ins Leben gerufen. In einer ersten Phase werden noch in diesem Jahr zwei bis drei zukunftsträchtige Projekte mit insgesamt 125.000 Euro unterstützt.

Das Ziel der Förderung ist klar definiert: Durch digitale Informations- und Kommunikationstechnologien soll der Pflegebetrieb möglichst optimiert werden. Wesentlich ist, dass die Situation und die Prozesse für die verschiedenen Stakeholder, also die zu Pflegenden, die Angehörigen und das Personal, gleichermaßen verbessert werden. Zudem muss in den Projekten der Informationsfluss zwischen Mensch und Maschine gut genutzt werden.

Umfangreiches Maßnahmenpaket

Neben der Innovationsförderung hat das Land Salzburg zahlreiche weitere Maßnahmen gesetzt, um die Digitalisierung in die Pflege zu integrieren: Die Anbindung der elektronischen Gesundheitsakte, kurz ELGA, in den täglichen Arbeitsbetrieb ist die Basis dafür. Zudem ist ein eigenes Salzburger Pflegeportal im Internet geplant sowie Zuschüsse für den Bau und die digitale Infrastruktur von betreuten Wohnanlagen. Für die Jahre 2022 und 2023 sind noch weitere Förderungen für innovative Pflege-Projekte geplant.