Long-COVID: Selbsthilfegruppe in Salzburg

21.09.2021

Long Covid (c) Land Salzburg
Long Covid in Salzburg

Wenn Beschwerden nach einer akuten Covid-19 Infektion nicht abklingen oder neue Symptome hinzukommen, spricht man von Long-COVID. Interessant für alle Betroffenen ist auch eine Plattform für Long-COVID-Patientinnen und Patienten, die von der Selbsthilfe Salzburg geschaffen wurde und über die auch medizinischen Kontakte zu Expertinnen und Experten kommuniziert werden.

Die Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM) hat im Auftrag des Gesundheitsministeriums eine sehr umfangreiche Long-COVID-Leitlinie erstellt. „Diese Leitlinie bietet einen Pfad für eine Long-COVID-Behandlung und richtet sich an die hausärztlichen Primärversorger beziehungsweise alle medizinischen Erstkontakteinrichtungen. Sie soll vor allem den Zugang für die Patientinnen und Patienten einfacher gestalten“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl. 

 

Corona: Impfrate in Salzburg viel zu niedrig

09.09.2021

Der bundesweite Stufenplan bringt einen “Paradigmenwechsel” - weg von der 7-Tage-Inzidenz hin zur Einbeziehung der Kapazitäten auf den Intensivstationen. Die Neuinfektionen und die Spitalsbelegung betreffen derzeit hauptsächlich ungeimpfte Personen, daher muss der Fokus weiterhin auf einer raschen Erhöhung der Impfrate liegen. 

Bisher sind in Salzburg nur rund 56 Prozent der Gesamtbevölkerung und rund 65 Prozent der Bevölkerung ab 12 Jahre vollimmunisiert.

Die Eckpunkte zum bundesweiten Stufenplan ab 15. September im Überblick:

Corona-Ampel: Salzburg wieder hohes Risiko

03.09.2021

Mit einer aktuellen 7-Tage-Inzidenz von 129,5  hat die Corona-Ampelkommission Salzburg jetzt auf die Farbe „Orange – hohes Risiko“ eingestuft. Die Bundesländer Wien, Oberösterreich und Vorarlberg weisen ebenso hohes Risiko auf, in Tirol, Kärnten, der Steiermark, dem Burgenland sowie Niederösterreich gilt die Ampelfarbe „Gelb – mittleres Risiko“.

Österreichweit liegt der Kennwert der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage hochgerechnet auf 100.000 Einwohner bei 110,5.

 

Höhere Strafen für extreme Raserei

01.09.2021

Massnahmenpaket Raser (c) Land Salzburg
Massnahmenpaket Raser

Auf Initiative Salzburgs hat Österreich jetzt einen härteren Weg eingeschlagen: Ab 1. September gibt es nun noch strengere Strafen für extreme Raserei. Die Maßnahmen im Überblick:

  • Erhöhung des Strafrahmens auf bis zu 5.000 Euro
  • Verdopplung der Entzugsdauer des Führerscheins
  • Erhöhung des Beobachtungszeitraumes bei wiederholten Übertretungen
  • Bis zu sechs Monaten Führerscheinentzug bei illegalen Straßenrennen

„Wenn jemand mit 40 km/h im Ortsgebiet zu schnell erwischt wird, zahlt er ab sofort das Dreifache. Statt 500 Euro werden für dieses Delikt ab sofort 1.600 Euro fällig werden. Man muss sich bewusstmachen, dass es bei so einer Geschwindigkeit um eine Gefährdung für alle Verkehrsteilnehmer geht. Das ist kein Kavaliersdelikt mehr“, so Landesrat Stefan Schnöll. Schwerpunktkontrollen werden regelmäßig in allen Bezirken stattfinden.

Zweites Raserpaket

Landesrat Schnöll fordert nun weitere Schritte im Kampf gegen extreme Raserei. „Nach diesen wichtigen ersten Maßnahmen pochen wir nun darauf, dass ein zweites Paket zeitnah umgesetzt wird. Wir brauchen für besonders rücksichtslose Raser weitere Strafverschärfungen. In extremen Fällen soll daher auch die Möglichkeit einer Fahrzeugabnahme bestehen. In anderen Ländern hat diese Maßnahme zu einem deutlichen Rückgang der Delikte geführt. Es soll daher zukünftig auch das Auto abgenommen werden können, um rücksichtslose und massive Raser noch mehr abzuschrecken. Bei der Konferenz der Landesverkehrsreferenten werden wir einen entsprechenden Antrag dafür einbringen“, so Schnöll.

Unwetter im SalzburgerLand: Geologen geben leichte Entwarnung

18.08.2021

Katastrophensommer (c) Land Salzburg Valentin
Katastrophensommer

Gerald Valentin und Ludwig Fegerl vom Landesgeologischen Dienst konnten sich jetzt einen ersten Eindruck von den Unwetterschäden im Pongau und Pinzgau machen. Es gibt große Schäden im Wald, Wildbach-Sperren wurden angefüllt und die Wagrainer Straße ist meterhoch vermurt. Die Prognose: Optimistisch, denn das stabile Wetter in den kommenden Tagen hilft.

Gerald Valentin vom Landesgeologischen Dienst war im Pongau unterwegs und zieht eine erste Bilanz: „Es gibt einen schmalen Unwetterstreifen nur zirka 500 Meter breit von St. Johann bis Flachau, in diesem sind die Schäden allerdings groß. Es hat hier extremen Niederschlag gegeben, viele Bäume sind geknickt, die Wildbach-Sperren angefüllt. Am schlimmsten hat es aus derzeitiger Sicht die Wagrainer Straße getroffen, sie wurde meterhoch vermurt, teils sogar weggerissen“, so Valentin. Derzeit ist man dabei, sich zu den zwischen zwei Muren eingeschlossen Autos durchzukämpfen, sie eventuell heute noch zu bergen. „Bis die Straße wieder geöffnet werden kann, dauert es aus meiner Sicht Wochen“, so Valentin.