Online-MINTwoch: Reise in die Salzburger Forschungswelt

19.05.2020

Salzburg Research und die Universität Salzburg laden im Rahmen der MINT:labs Science City Itzling jedes Monat mit dem „MINTwoch“ zu einer regelmäßigen Reise in die Forschungswelt ein. Im Mai findet der MINTwoch online statt. Schüler, Lehrkräfte und Interessierte können den Wissenschaftlern online über die Schulter blicken und von zu Hause oder in der Schule mitexperimentieren.

Zu einer Reise in die Forschungswelt laden die MINT:labs Science City Itzling im Rahmen der regelmäßigen Workshopreihe am „MINTwoch“. Schulklassen (primär zwischen der 7. und 10. Schulstufe) sind eingeladen, in der direkten Arbeit mit Wissenschaftler*innen in die Welt der Naturwissenschaften und Technik einzutauchen. Bisher konnten mit MINT-Angeboten 496 Schüler, 46 Lehrkräfte und 14 Schulen in Salzburg begeistert werden. Im Mai 2020 findet der Workshop nun erstmals online statt.

 

Der Wald ist keine Mülldeponie

07.04.2020

Die Naturschutzabteilung des Landes erreichen verstärkt Meldungen, dass Gartenabfälle und sogar Sperrmüll illegal an Waldrändern, in Gräben und an Bachufern „deponiert“ werden und dass auch Wegegebote in Schutzgebieten nicht eingehalten werden. „Gerade jetzt ist die Zeit der beginnenden Vogelbruten und der Jungtieraufzucht. Bitte unbedingt Betretungsverbote in den Schutzgebieten einhalten, Hunde an der Leine führen und den Wald keinesfalls als Sperrmülldepot missbrauchen“, appelliert deshalb Natur-Landesrätin Maria Hutter.

Müllentsorgung in der Natur ist nicht nur illegal, sondern gefährdet wildlebende Tiere aber auch die Menschen selbst.

Zwar schränkt die aktuelle Gefährdungslage durchdas Corona-Virus längere Outdoor-Aktivitäten wie mehrstündige Wanderungen oder andere Sportarten in der freien Natur ein, aber zeitlich kürzere Aktivitäten sind durchaus gestattet und erwünscht. „Den meisten Menschen wird gerade jetzt in dieser Krisenzeit bewusst, welch hohen Wert unsere umgebende Natur für unser Wohlbefinden und welchen Erholungswert die Landschaft hat“, so Landesrätin Hutter. „Doch leider gibt es immer noch Unverbesserliche, die sich nicht an die Regeln halten.“ Das vor allem jetzt, wo viele die Zeit der Ausgangsbeschränkungen zum Entrümpeln verwendet haben und die Recyclinghöfe oftmals eingeschränkt geöffnet haben. Die Gemeinden geben hier Auskunft. 

Messezentrum wird Covid-Zusatzspital

24.03.2020

Covid-19-Station im Messezentrum (c) Land Salzburg Neumayr Leopold
Covid-19-Station im Messezentrum

Das Salzburger Messezentrum wird derzeit zu einem Zusatzspital umgerüstet. Nun werden in einem ersten Schritt 352 Kleinabteilungen (Kojen) mit je zwei Betten, also insgesamt 704 Betten, aufgebaut. Im Vollausbau sind bis zu 1.200 möglich. Ab Donnerstag soll alles einsatzbereit sein. Parallel dazu wird das Personal aus allen Bereichen des Gesundheitssystems zusammengestellt und geschult. Hier werden Covid-Patienten mit mittelschweren Verläufen behandelt.

Diese Maßnahme ist ein Teil des medizinischen Gesamtkonzepts, das im Krisenstab ausgearbeitet worden ist und dessen Umsetzung nun im Gange ist: Geplant sind Zusatzspitäler für Covid-Patienten, neben jenem im Messezentrum für den Zentralraum eines in St. Veit im Pongau für Innergebirg und im Bedarfsfall, das heißt, falls die Kapazitäten in St. Veit nicht ausreichen, eines am Tauernklinik-Standort in Mittersill.

 

Corona in Salzburg: Der Einsatz in Zahlen

22.03.2020

Das Corona-Virus mit all seinen Folgen verlangt nicht nur der Zivilbevölkerung sehr viel ab. Auch unsere Hilfsorganisationen und Behörden sind – wie in jeder Krise – rund um die Uhr für uns im Einsatz. Hier die vergangenen Wochen in Zahlen.

Im Bundesland Salzburg gibt es derzeit insgesamt 276 Corona-Virus-Erkrankungen, davon 268 im Land Salzburg aufhältig, zwei davon bereits genesen. Im Pongau sind es 99, im Pinzgau 73, in der Stadt Salzburg 53, im Flachgau 33, im Tennengau 14 und im Lungau vier. 

ROTES KREUZ: MEHR ALS 2.300 TESTS DURCHGEFÜHRT

Insgesamt 2.344 Tests auf das Corona-Virus wurden in Salzburg über das Rote Kreuz bisher durchgeführt. Das beinhaltet Probenentnahmen in den Drive-ins beim Stadion in Wals-Siezenheim, in Zell am See, in Schwarzach im Pongau und auch seit Sonntag in Salzburg Süd. Dazu kommen die fünf mobilen Abstrich-Teams, die sozusagen ins Haus kommen. Getestet wird in den Salzburger Landeskliniken und im privaten Labor, das seit Freitag ebenfalls arbeitet und die Kapazität dementsprechend erhöht. 

83 MITARBEITER TÄGLICH IM COVID-19-EINSATZ

Seit 25. Februar zählt das Rote Kreuz 161 Transporte von infizierten Personen. Noch eine bemerkenswerte Zahl: Bis 12. März waren durchschnittlich 14 Mitarbeiter täglich im Covid-Einsatz, seither sind es 83. Das betrifft Mitarbeiter der 1450-Hotline und dem vorgelagerten Callcenter, Quarantäne-Quartiere, Landes- und Bezirkskommanden, Verbindungsoffiziere im Landeseinsatzstab, Katastrophenhilfsdienst, mobile Teams und die Drive-in-Teams.

POLIZEI: BISHER 139 VERSTÖSSE GEGEN VERORDNUNGEN ANGEZEIGT

Sehr gefordert ist derzeit auch die Polizei. Neben den üblichen Einsatzgebieten leistet sie zurzeit verstärkte Einsätze für die Gesundheitsbehörden und bei Grenzkontrollen, mit Hauptaugenmerk auf die derzeit aktuellen Verordnungen bezüglich Aufenthalt im Freien und Mindestabstand zu anderen Personen. Mit Stand heute Mittag mussten 139 Anzeigen aufgrund von Verstößen gegen diese Verordnungen verhängt werden. Ebenso im Einsatz befinden sich elf Polizei-Spitzensportler, die in verschiedenen Dienststellen im Bundesland eingesetzt sind.

 

RED BULL ILLUME 2019: Hangar-7 zeigt die besten Bilder

07.12.2019

Temple of Silence (c) John Price Red Bull Illume
Temple of Silence (c) John Price Red Bull Illume

Red Bull Illume ist der weltweit größte Wettbewerb für Adventure und Action Sportfotografie. Die außergewöhnlichsten und kreativsten Bilder der Welt werden als Kunstwerke präsentiert, wodurch gleichzeitig die Leidenschaft, der Lifestyle und die Kultur der Fotografen ins Licht gerückt wird. 

2019 wurden dabei rekordverdächtige 59.551 Bilder von tausenden Fotografen aus der ganzen Welt eingereicht.

Eine Jury aus 50 Fotoeditoren und digitalen Experten wählte die 60 Finalisten, 11 Kategoriesieger und 1 Gesamtsieger aus.

Nach der Veröffentlichung werden die Finalistenbilder jetzt parallel auf drei Kontinenten zu Hauptstädten und Kulturzentren reisen und damit eine noch höhere Reichweite als zuvor erzielen.Vom 12.12.2019 bis 09.02.2020 sind die Bilder im Hangar-7 zugänglich.