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Martin Ragginger: Platz zwei beim Porsche Carrera Cup Asien in Shanghai

15.04.2012

Martin Ragginger (c) www.evatrifft.com
Martin Ragginger

Beim Saisonauftakt des Porsche Carrera Cup Asien in China schrammte der Österreicher Martin Ragginger nur knapp an einem annähernd perfekten Rennwochenende vorbei:

Beim ersten Wertungslauf am Samstag belegte der 23-jährige Pilot des Eagle Teams am Shanghai International Circuit den starken zweiten Platz hinter dem Schweizer Alexandre Imperatori.

Auch beim zweiten Rennen am Sonntag war der gebürtige Salzburger auf dem Weg zueinem Spitzenplatz, bis er in der vorletzten Runde im direkten Duell mit dem Chinesen Ho Pin Tung kollidierte und bis auf den 15. Rang zurückfiel.

Bereits im Qualifying am Freitag kündigten sich enorm spannende Rennen an: Gerade einmal 0,368 Sekunden trennten den Schweizer Pole-Setter Alexandre Imperatori und Martin Ragginger auf Platz zwei. „Ich hatte einige technische Probleme, und hätte ich noch ein paar Runden mehr gehabt, wäre es vermutlich noch ein wenig enger geworden“, so Martin, der bei seiner Premiere auf dem 5,5 Kilometer langen Shanghai International Circuit mit Startreihe eins jedoch vollauf zufrieden war.

Dominik Kraihamer: Fehlerfreies Debüt bei den 6 Stunden von Le Castellet

08.04.2012

Kraihamer Le Castellet 2012 (c) FREDERIC LE FLOC'H
Le Castellet 2012

Bei seiner Rückkehr in die European Le Mans Series (ELMS) lieferte Dominik Kraihamer vergangenes Wochenende eine fehlerfreie Leistung ab: Erstmals seit seinem Wechsel zum französischen Team OAK Racing teilte sich der 22-jährige Salzburger das Cockpit des Morgan-Judd LMP2-Prototypen mit seinem französischen Teamkollegen Guillaume Moreau und OAK-Teambesitzer Jacques Nicolet. Dass es an der Cote d’Azur trotzdem nur zu Platz 6 reichte, ist der Technik zu schulden: Probleme mit der Motorkühlung bremsten die Equipe massiv ein, doch vereinzelt ließen Fahrer und Fahrzeug ihr großes Potenzial erkennen.

Schladming 2013 - Die WM der kurzen Wege und kurzen Drähte

13.02.2012

Die WM-Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange und so war es an der Zeit, die regionalen Medien und in weiterer Folge die Bevölkerung in Schladming und Umgebung über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren. Das Ticketing befindet sich in der finalen Phase und auch die Raumplanung ist so gut wie fertig. Die einzelnen WM Büros füllen sich und die gesamte Organisation wird immer mehr nach Schladming verlagert.

Reinhold Zitz (ÖSV-Direktor Organisation WM 2013) und Albert Baier( Koordinator Schladming 2030) berichteten von den Anfängen ihrer Zusammenarbeit bis hin zu den aktuellen Entwicklungen.  Für Reinhold Zitz sind eine funktionierende Kommunikation und eine gute Zusammenarbeit  von besonderer Bedeutung,  denn „diese WM soll eine WM der kurzen Wege und der kurzen Drähte sein. Für Auskünfte steht das WM-Büro jederzeit gerne zur Verfügung. Ein Anruf genügt.“ 

Schladming 2013: Noch 365 Tage bis zum Start der WM

05.02.2012

WM Protagonisten (c) Herbert Raffalt
WM Protagonisten

In genau einem Jahr ist es so weit: In der Region Schladming-Dachstein findet die FIS Alpine Ski WM 2013 unter dem Motto „Skifest mit Herz“ statt! Dies war der ausschlaggebende Anlass für den Österreichischen Skiverband und Schladming 2030, um ein gemeinsames Gespräch mit den Bürgermeistern der Kleinregion zu führen. Gemeinsames Ziel ist es, im nächsten Jahr in der Region eine unverwechselbare, einzigartige Ski-WM 2013 durchzuführen sowie auch weit über die WM hinaus positive Auswirkungen für die Region zu erzeugen. Sowohl dem ÖSV als auch der Schladming 2030 GmbH ist es ein großes Anliegen, die Bevölkerung der Kleinregion mit ins Boot zu holen. Nach dem gemeinsamen Gespräch sind sich alle Bürgermeister einig: „Wir freuen uns auf die Ski WM 2013!“ „Die Ski WM ist eine einzigartige Chance, um die gesamte Region 14 Tage lang der Öffentlichkeit zu präsentieren“, so Bgm. DI Trinker aus Rohrmoos.

Kitzbühel 2012: Weirather der Vermarktungskaiser

21.01.2012

Harti Weirather (c) Chris Maier
Harti Weirather

Er ist der Werbekaiser der Streif: Harti Weirather. Als Abfahrtsweltermeister sorgte er bei der WM in Schladming 1982 für seinen größten sportlichen Triumph. Nach der Sportler-Karriere gründete er 1987 mit Ehefrau und Ex-Rennläuferin Hanni Wenzel (Doppel-Olympiasiegerin von Lake Placid 1980) die Sportmarketingagentur WWP.

Er gilt als der Erfinder des professionellen Sportmarketings. Ernest & Young wählte ihn 2009 zum „Entrepreneur of the Year 2009“. Seit 16 Jahren hält seine Agentur die Vermarktungsrechte der Hahnenkammrennen.  Rund 40 Millionen Euro werden am Kitz-Wochenende umgesetzt. Das Ticket für seinen elitären Kitz Race Club im Vip-Zelt, kostet bis zu 3000 Euro.


Prüller´s Grand Prix Story 2011

11.12.2011

Die spannendste Formel-1-Saison seit Jahren, die gibt es jetzt zum Nachblättern. Das schnellste Jahrbuch der Formel I erscheint rechtzeitig für alle Rennsport-Fans noch vor Weihnachten, auch wenn erst Ende November die letzte Zielflagge fiel. Dann endete auch die Jagd auf Sebastian Vettel und Red Bull, die schnellste Kombination auf vier Rädern. 2011 versprach Spannung in allen Boxen, auf allen Rennstrecken.

Zum ersten Mal seit 41 Jahren waren fünf aktive Weltmeister am Start, und das Comeback der italienischen Pirelli- Reifen erhöhte die Spannung, zu der auch technische und strategische Änderungen beitrugen: Der Heckflügel darf jetzt verstellt werden, das Energie gewinnende Kers-System ist wieder erlaubt – und sogar die Stallorder, das heißt Positions-Wechsel zwischen Teamkollegen, wird nicht mehr bestraft.

 

Köcksteg: Holzkonstruktion bringt Sicherheit für lange Zeit

04.12.2011

Köcksteg
Köcksteg

In einer spektakulären Aktion wurde Anfang dieser Woche die komplett aus Holz gefertigte Dachkonstruktion am Köcksteg in Pfarrwerfen montiert. Die Gemeinde hatte dafür ca. 150.000 Euro investiert, Planung und Ausführung stammen von Holzbau Lottermoser.

Mit 17 Jahren ist der Köcksteg zwar nicht wirklich alt, für eine Sanierung wurde es trotzdem höchste Zeit. Versteckte Baumängel hatten dazu geführt, dass die Tragfähigkeit des im Jahr 1994 errichteten Steges um bedenkliche 30 Prozent reduziert und eine ausreichende Sicherheit für die Radfahrer und Fußgänger nicht mehr gegeben war. Die beim Kraftwerksbau Kreuzbergmaut errichtete Verbindung zwischen dem Werfener Ortsteil Reitsam und dem Ortszentrum von Pfarrwerfen wird vorwiegend von Schülern und als Teil des Tauernradweges genutzt. Bei der Ausschreibung zur Sanierung der Brücke gefiel der Vorschlag des Pfarrwerfener Holzbaumeister Peter Lottermoser am besten. Er schlug eine Überdachung des Steges vor, welche zum Einen das Tragwerk des bestehenden Steg stützt, gleichzeitig aber auch die tragenden Teile nachhaltig vor Witterung schützt. „Damit ist die Tragfähigkeit auf Jahrzehnte hinaus gewährleistet“, so Peter Lottermoser.

Advet-Auftakt: Buttermandllaufen

27.11.2011

Buttermandllaufen am Götschen (c) Chris Maier
Advent-Brauchtum

Das Buttermandllaufen in Loipl, wenige Kilometer hinter der Landesgrenze am bayrischen Götschen, zählt wohl zu den schönsten Adventbräuchen. Am ersten Adventssonntag eröffnen sie mit ihrer Brauchtumsveranstaltung den Advent. Auf der Kollerhöhe, wo die Buttermandl zusammenlaufen, stellen sie sich im Kreis auf und beten mit der Bäuerin den Vaterunser, ein Gegrüsset seist du Maria und einen Engel des Herrn. Nachdem gebetet wurde wird jeder der Beteiligten von der Bäuerin mit Weihwasser besprengt und bekommt seinen Segen für den bevorstehenden Weg, zu den Gehöften. Am Körper mit Stroh umwickelt, sollen sie an frühere böse Mächte erinnern. Dazwischen der Nikolaus in weißer Robe mit rotem Übergewand und goldenem Stab. Die bunte Truppe besucht des Abends Haus und Höfe, treibt dabei Geister aus, der Nikolaus verteilt Gaben und die Bösewichte machen Jagd auf die jungen Mädchen. Ein Mordsgaudi für alle Beteiligten, bei der Gesundheit und Wachstums fürs nächste Jahr beschworen werden sollen.

Österreichische Sporthilfe ehrt Nachwuchssportler im Hangar 7

25.11.2011

Kletterin Magdalena Röck und Schwimmer Christian Scherübl sind die Gewinner des diesjährigen E.ON Jugendsportpreises. Seit 2004 vergeben die Österreichische Sporthilfe und E.ON Austria jährlich den mit 20.000 Euro höchstdotierten Nachwuchsförderpreis im österreichischen Sport. Im heurigen Jahr beträgt die Dotation sogar 23.000 Euro.

Waldklang − Weihnachten im Waldbad Anif

22.11.2011

waldklang.at
stimmungsvoll

Bereits zum dritten Mal öffnet das Waldbad Anif in der Vorweihnachtszeit seine Pforten und verwandelt sich in einen unverwechselbaren Ort: Waldklang. Vom 25. November bis 26. Dezember steht das idyllische Waldstück im Süden Salzburgs an den Adventwochenenden ganz im Zeichen der Kunst, Kultur und Kulinarik. Umrahmt von einem einzigartigen Ambiente aus Licht- und Klanginstallationen am See laden ein gemütlicher Adventmarkt mit hochwertigen Kunsthandwerkern und eine abwechslungsreiche Kulinarik zum Verweilen ein. Dieses traditionelle Markttreiben wird untermalt von einem umfangreichen Kunst- und Kulturprogramm für Groß und Klein. Von zeitgenössischen Ausstellungen über Kino bis hin zu Lesungen, Performances, Workshops und Konzerten wird Vieles geboten. Sonntags ist Familientag. Hier erwartet Kinder ein buntes Programm aus spannenden Waldexpeditionen, amüsanten Märchenstunden und tierischen Erlebnissen beim Ponyreiten oder Lamas streicheln. Neu 2011: Ein Shuttle Service in Kooperation mit dem Hellbrunner Adventzauber und Adventmarkt St. Leonhard.

Muster, Leconte und Cash in concert

21.11.2011

Thomas Muster (c) Maier
Muster am Schlagzeug

Der Triumphator der mit 42.500 Euro dotierten ATP Salzburg Indoors heißt Benoit Paire! Der 22-jährige Franzose besiegte am Sonntag im Finale in der Salzburgarena den Slowenen Grega Zemlja nach einer Spielzeit von 2:06 Stunden mit 6:7 (6/8), 6:4, 6:4 und holte sich damit seinen zweiten Challenger-Titel nach Brasov (ROU), wo er Anfang September dieses Jahres gewonnen hatte. Eigentliches Highlight des Turniers war das gemeinsame Concert von Thomas Muster (Schlagzeug), Pat Cash (Gitarre) und Henri Leconte als Entertainer, soundmäßig unterstützt von den Sumpfkröten. Wohnzimmer - Feeling aber nicht nur beim Konzert der Tennis-Legenden. Auch sonst war die Veranstaltung relativ schwach besucht.

Thomas Geierspichler und seine ganz persönliche Geschichte ...

20.09.2011

Glaube, Herzenswäre und Kämpfernatur in Personalunion (c) Laux
Beeindruckende Persönlichkeit

Es war die wohl beeindruckendste Buchpräsentation die Salzburg jemals erlebt hat, als Thomas Geierspichler gestern im „Gasthaus zu Schloss Hellbrunn“ seine erstes Buch präsentiert hat. Cool und witzig einerseits, so wie man den Ausnahmesportler kennt. Aber zugleich auch tief berührend, ja eigentlich herzzerreißend, wie er die Minuten seines Unfalls und die Zeit danach schildert: Das Gefühl den eigenen Körper nicht mehr zu spüren und dennoch Schmerzen zu verspüren. Das Gefühl beim Unfall, als sich der Mund mit Blut füllt und die erste Sorge nur darin besteht, das Auto nicht zu verschmutzen.

Ein Autounfall nach einer Disconacht endet für den damals 18-jährigen Thomas Geierspichler mit einer Querschnittslähmung. Er fällt in ein tiefes Loch, Drogen und Alkohol werden zu ständigen Begleitern, um den Alltag zu bewältigen. Nach einigen Jahren findet er Kraft durch den Glauben und stellt sich seiner Situation. Durch hartes Training und einen starken Willen wird er zehn Jahre nach seinem Unfall Paralympicsieger. Wie hat er das geschafft? Was motivierte ihn zu dieser sportlichen Höchstleistung? Thomas Geierspichler zeigt Wege, wie man über sich hinauswachsen und mit mentaler Kraft außergewöhnliche Ziele erreichen kann. Ein fesselndes, sehr berührendes Buch.

Thomas Geierspichler
Mit Rückgrat zurück ins Leben
192 Seiten - zahlreiche farbige Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag
EUR: 19,95

Dodo Kraihamer: Stockerlplatz in Silverstone auf Platz 3

14.09.2011

Kraihamer Silverstone (c) VPD
Kraihamer Silverstone

Wien – Silverstone – Wien – Sepang. Und dazu zwei Langstreckenrennen auf unterschiedlichen Kontinenten im Abstand von nur sieben Tagen – dieses Marathonprogramm fährt derzeit der Salzburger Profi-Rennfahrer Dominik Kraihamer. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Auf dem traditionsreichen Grand Prix-Kurs von Silverstone holte der Sportwagen-Youngster aus Mattsee vergangenes Wochenende erneut einen Podestplatz. Trotz Platz 3 beim bisher schwierigsten Rennen seiner Karriere kann „Dodo“ nicht gänzlich zufrieden sein: Zu eklatant klafften persönliche Performance und das Rennergebnis erneut auseinander.

„2. Jochen Rindt Revival“ am Salzburgring

03.09.2011

Geissler-Gabriel-BMW M1-Procar (c) drivestyle
BMW M1-Procar

Der Histo Cup Austria feiert sein Idol. Mit rund 300 (!) historischen Rennfahrzeugen geht die erfolgreichste Tourenwagenrennserie Österreichs in das vorletzte Saisonrennen am Salzburgring. Der Salzburgring, eine Rennstrecke der „alten“ Generation – führt bei fast allen Teilnehmern zu einem gewissen „Kribbeln“ im Hinterteil. Der enorme Topspeed, die Kurven mit hohem „Mut-Anteil“ und die traumhafte Umgebung, machen die älteste permanente Rennstrecke Österreichs zur Legende.

Alle sechs Serien des Histo-Cup werden geschlossen am Ring vertreten sein - für jede Menge Spannung im Kampf um die "Goldene Ananas" ist also gesorgt.

Jochen Rindt Revival
9. bis 11. September 2011
Salzburgring

 

Das waren die Festspiele 2011

27.08.2011

Hermann Maier besucht Jedermann (c) LAUX
Dem Herminator gefällts auch

Die Macher der Salzburger Festspiele 2011 stellen sich selbst - wenig überraschend - ein gutes Zeugnis aus. Laut Eigeneinschätzung sei es ein finanziell und künstlerisch erfolgreiches Jahr gewesen. Bei der Abschlusspressekonferenz bilanzierte Präsidentin Helga Rabl-Stadler "Das war der beste Festspielsommer seit 17 Jahren". Und trotzdem, Alles – oder zumindest Vieles – wird anders: Am 1. Oktober kommt ein neues Führungsduo nach Salzburg. Alexander Pereira wird Intendant, Sven-Eric Bechtolf wird Schauspielchef. Die beiden haben Einiges vor: Sie wollen unter anderem die Festspiele um eine Woche verlängern, die Zahl der Aufführungen erhöhen und das Budget erhöhen.