Saalbach kämpft um Ski-WM 2023

16.05.2018

Saalbacher WM Delegation (c) saalbach.com Spiess.j
Saalbacher WM Delegation

Ski-WM 2023 in Saalbach-Hinterglemm? Darum kämpft aktuell eine Delegation der Glemmtaler beim 51. Internationalen Skikongress in Costa Navarino.

Salzburg oder Frankreich? So heißt das Duell um das Sportgroßereignis, um das sich auch Courchevel und Meribel (FRA) beworben haben. Am Dienstagabend unterstützte Landeshauptmann Wilfried Haslauer die Präsentation vor den FIS-Delegierten und übernahm den finalen Part mit einer flammenden Rede über das "Land of Skiing". Zuvor traf er sich mit ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel.

Vierschanzentournee: Neuer Tournee-Präsident kommt aus Bischofshofen

14.05.2018

Johann Pichler (Bischofshofen, links) tritt die Nachfolge von Michael Maurer (Partenkirchen) als Tourneepräsident an (c) Ingo Jensen
Johann Pichler (Bischofshofen, links) und Michael Maurer (Partenkirchen)

Historischer Wechsel: Johann Pichler vom Skiclub Bischofshofen ist neuer Präsident der Vierschanzentournee der Skispringer. Das gab das Organisationskomitee jetzt im Rahmen der Tournee-Frühjahrstagung in München bekannt. Mit dem 62-jährigen steht erstmals in der 66-jährigen Geschichte der Tournee ein Vertreter vom Skiclub Bischofshofen an der Spitze der bedeutendsten Wintersportserienveranstaltung der Welt.

Pichler löst Michael Maurer vom Skiclub Partenkirchen ab, der in den vergangenen drei Jahren Tourneepräsident war. Gleichzeitig wechselt auch die Geschäftsstelle der Vierschanzentournee von Garmisch-Partenkirchen nach Bischofshofen. „Das ist natürlich eine besondere Ehre für mich, dass ich der Erste aus Bischofshofen in diesem Amt sein darf“, erklärte Pichler, als er bei der symbolischen Amtsübergabe den goldenen Tournee-Adler, die Trophäe der Vierschanzentournee, von Michael Maurer in Empfang nahm. 

Kitzbühel 2018: Streif-Sieger Dreßen mit Wurzeln im Skigymnasium Saalfelden

20.01.2018

Thomas Dreßen (c) GEPA pictures Wolfgang Grebien
Thomas Dreßen

"Den ersten Weltcupsieg hier in Kitzbühel zu feiern, ist einfach ein Wahnsinn. Ich habe heute auch Glück gehabt, dass die Sicht bei meiner Startnummer besser war. Es ist einfach ein unglaublicher Tag!“ mit diesen Worten jubelte Thomas Dreßen nach seinem sensationellen Sieg auf der Streif 2018. Das Rennen schien schon gelaufen und alles sah nach einem Sieg des Schweizers Beat Feuz aus. 

Doch dann kam mit der Startnummer 19 der Deutsche, den so wohl kaum jemand auf der Rechnung hatte. Neben einer perfekten Leistung hatte er auch das Glück des Tüchtigen, den: Der Deutsche kam in den Genuss besonders guter Sichtverhältnisse, denn bei seinem Lauf kam kurzfristig die Sonne heraus. In seiner erst vierten Fahrt auf der Streif, schaffte er den sensationellen Sieg. Und es war ein Sieg mit vielen Emotionen.

Kitzbühel 2018: DOWNHILL-BIKER BEZWINGT DIE STREIF

18.01.2018

Max Stöckl Streif Zielarena (c) Philip Platzer Red Bull Content Pool.jpg
Max Stöckl

Auf der Jagd nach Geschwindigkeits-Rekorden stürzte sich der Downhill-Mountainbiker Max Stöckl schon in den entlegensten Regionen der Erde über Berge und Steilhänge. Die Suche nach perfekten Pisten für seine Leidenschaft führte den Kitzbüheler schließlich zurück in die Heimat, an seinen Hausberg. Nicht einem neuen Speed-Rekord, sondern der härtesten Ski-Abfahrt der Welt stellte sich der Österreicher auf zwei Rädern nur wenige Tage vor dem 78. Hahnenkamm-Rennen. Als erster Mensch mit einem Mountainbike schoss Max Stöckl auf Schnee über die legendäre Streif, frisch präpariert für die mutigsten Athleten im Alpinen Ski-Weltcup.

 

Kitzbühel 2018: Das große Sport-Spektakel hat begonnen!

17.01.2018

Kitzbühel und die Streif sind startklar
Kitzbühel 2018 (c) Maier

Die Gamsstadt ist bereit für das große Spektakel. Und es wird nicht nur für die Athleten eine Herausforderung. Das Wetter dürfte wieder – wie so oft in der Kitzbühel-Woche – recht turbulent warden und so vor allem die Pistenkommandos vor große Herausforderungen stellen. 

Am Dienstag durften die Abfahrts-Asse erstmals über die Streif. Action pur auch 2018 - und die Sprünge in Mausefall und Alte Schneise sorgten heuer gleich einmal für besondere Weite. Etlich der sonst so harten Kerle, jammerten gleich zu beginn darüber, dass die Sprünge zu weit gehen würden. Doch: Kitzbühel und die Streif war noch nie ein Kinderfasching. Sie wollen doch alle richtige Helden sein, die jenigen die die Streif bezwingen. Da ist Jammern über die schwere Pistenpräparierung fehl am Platz. Dennoch, vorsichtshalber werden FIS und KSC reagierung und die Sprünge auf der Streif entschärfen.