Kitzbühel 2018: Streif-Sieger Dreßen mit Wurzeln im Skigymnasium Saalfelden

20.01.2018

Thomas Dreßen (c) GEPA pictures Wolfgang Grebien
Thomas Dreßen

"Den ersten Weltcupsieg hier in Kitzbühel zu feiern, ist einfach ein Wahnsinn. Ich habe heute auch Glück gehabt, dass die Sicht bei meiner Startnummer besser war. Es ist einfach ein unglaublicher Tag!“ mit diesen Worten jubelte Thomas Dreßen nach seinem sensationellen Sieg auf der Streif 2018. Das Rennen schien schon gelaufen und alles sah nach einem Sieg des Schweizers Beat Feuz aus. 

Doch dann kam mit der Startnummer 19 der Deutsche, den so wohl kaum jemand auf der Rechnung hatte. Neben einer perfekten Leistung hatte er auch das Glück des Tüchtigen, den: Der Deutsche kam in den Genuss besonders guter Sichtverhältnisse, denn bei seinem Lauf kam kurzfristig die Sonne heraus. In seiner erst vierten Fahrt auf der Streif, schaffte er den sensationellen Sieg. Und es war ein Sieg mit vielen Emotionen.

Kitzbühel 2018: DOWNHILL-BIKER BEZWINGT DIE STREIF

18.01.2018

Max Stöckl Streif Zielarena (c) Philip Platzer Red Bull Content Pool.jpg
Max Stöckl

Auf der Jagd nach Geschwindigkeits-Rekorden stürzte sich der Downhill-Mountainbiker Max Stöckl schon in den entlegensten Regionen der Erde über Berge und Steilhänge. Die Suche nach perfekten Pisten für seine Leidenschaft führte den Kitzbüheler schließlich zurück in die Heimat, an seinen Hausberg. Nicht einem neuen Speed-Rekord, sondern der härtesten Ski-Abfahrt der Welt stellte sich der Österreicher auf zwei Rädern nur wenige Tage vor dem 78. Hahnenkamm-Rennen. Als erster Mensch mit einem Mountainbike schoss Max Stöckl auf Schnee über die legendäre Streif, frisch präpariert für die mutigsten Athleten im Alpinen Ski-Weltcup.

 

Kitzbühel 2018: Das große Sport-Spektakel hat begonnen!

17.01.2018

Kitzbühel und die Streif sind startklar
Kitzbühel 2018 (c) Maier

Die Gamsstadt ist bereit für das große Spektakel. Und es wird nicht nur für die Athleten eine Herausforderung. Das Wetter dürfte wieder – wie so oft in der Kitzbühel-Woche – recht turbulent warden und so vor allem die Pistenkommandos vor große Herausforderungen stellen. 

Am Dienstag durften die Abfahrts-Asse erstmals über die Streif. Action pur auch 2018 - und die Sprünge in Mausefall und Alte Schneise sorgten heuer gleich einmal für besondere Weite. Etlich der sonst so harten Kerle, jammerten gleich zu beginn darüber, dass die Sprünge zu weit gehen würden. Doch: Kitzbühel und die Streif war noch nie ein Kinderfasching. Sie wollen doch alle richtige Helden sein, die jenigen die die Streif bezwingen. Da ist Jammern über die schwere Pistenpräparierung fehl am Platz. Dennoch, vorsichtshalber werden FIS und KSC reagierung und die Sprünge auf der Streif entschärfen. 

Ski-Weltcup trifft Fußball-Bundesliga in Flachau

10.01.2018

Weltcup trifft Bundesliga (c) Maier
Wolfgang Maier, Marco Rose, Martin Hinteregger und Jürgen Kriechbaum

Tore sind in ihre Welt – für die einen stehen sie auf der Piste, für die anderen auf der Wiese. Am Rande des Damen-Nachtslaloms trafen sich Marco Rose (Cheftrainer von FC Red Bull Salzburg), Ex-Salzburg Kicker Martin Hinteregger, Wolfgang Maier (Sportdirektor alpin des DSV) sowie Jürgen Kriechbaum (Cheftrainer ÖSV Damen). Die Fußballer nützten die Gelegenheit hinter die Kulissen ihrer Kollegen aus deren Zunft zu blicken. Während Martin Hinteregger schon Stammgast in Flachau ist, gabe es für Marco Rose viele neue Eindrücke.

„Ich bin als Jugendlicher das letzte Mal auf der Piste gestanden, obwohl ich jetzt eigentlich schon seit fünf Jahren im SalzburgerLand bin“ verrät der Coach der Bullen. Anders hingegen bei Martin Hinteregger, die im Winter frei Minuten gerne nützt, um über die Pisten zu flitzen. Kein ungefährliches Unterfangen, für den Augsburg-Kicker mit einem kolportierten Marktwerft von 9 Millionen Euro. 

FIS Skiweltcup: Damen Nachtslalom Flachau

05.01.2018

Frida Hansdotter (c) Maier
Weltcup in Flachau

Spannender Skisport und ein vielfältiges, äußerst unterhaltsames Rahmenprogramm – diese Kombination hat sich bestens bewährt und den Audi FIS Skiweltcup Damen Nachtslalom Flachau zu dem gemacht, was er heute ist, nämlich das österreichische Highlight im alpinen Damen Skiweltcup.

Am Dienstag, 09. Jänner 2018 kämpfen die schnellsten Slalom-Ladies der Welt auf der Hermann Maier FIS Weltcupstrecke neuerlich um den begehrten Titel der „Snow Space Salzburg princess“. Unter dem Motto „Best of Mountains“ werden ab dieser Wintersaison die Skigebiete Flachau, Wagrain und St. Johann-Alpendorf unter der Marke Snow Space Salzburg betrieben – daher avanciert natürlich auch die „snow space princess“ zur „Snow Space Salzburg princess“. Die sportlichen Leistungen werden mit dem höchsten Preisgeld, das es im Damen Skiweltcupzirkus zu gewinnen gibt, honoriert. Insgesamt wird ein Bruttopreisgeld von 168.000,00 Euro ausgeschüttet. Dieses wird auf die Ränge 1-30 aufgeteilt.