Schlusspiff für die Roten Bullen in Fußball-Europa

12.12.2023

Licht aus (c) maic
Licht aus am internationalen Parkett

Es war ein frostiger Abend in der Red Bull Arena – und das nicht nur wegen der Temperaturen: An sich schon wenig kundenfreundlich von der UEFA gegenüber dem Fußballfan im Stadion, um diese Jahreszeit eine Partie für 21:00 Uhr anzusetzen. Und dann noch ein Ergebnis, das für Frostbeulen in der Bullen-Fan-Seele sorgt:

In Salzburg´s Champions League Abschiedsgala für diese Saison – das Aus in der Königsklasse stand ja bereits vor der Partie schon fest – reicht es nur für eine 1:3 Niederlage gegen Benfica Lissabon. Somit Licht aus für Salzburg nicht nur in der Champions League sondern auch in der Europa League.

Das ist richtig bitter – erstmals seit 2016/17 müssen sich die Roten Bullen im Frühjahr mit Bundesliga-Kost begnügen. Es ist somit einer hoher Preis, den die Bullen dafür bezahlen, dass sie immer wieder „Karrieren ermöglichen“. Verkaufserlöse für Trainer und Spieler denen man Karrieren ermöglicht sind eine Hälfte der runden Kugel, entgangene Einnahmen aus dem internationalen Clubfußball und enttäuschte Fans durch das heutige Ausscheiden, das ist die andere Hälfte.

Die Roten Bullen und das Finale gegen Benfica

11.12.2023

Auch bei der fünften Teilnahme des FC Red Bull Salzburg an der Gruppenphase der UEFA Champions League kommt dem letzten Spiel wieder eine besondere Bedeutung bzw. Finalcharakter zu. Für die Roten Bullen geht es bei diesem Duell mit dem portugiesischen Meister Benfica SL am kommenden Dienstag, den 12. Dezember 2023 um den Weiterverbleib im internationalen Geschäft.

Das Spiel in der Red Bull Arena beginnt um 21:00 Uhr (live bei Sky Sport Austria) und wird von Schiedsrichter Daniel Siebert (GER) geleitet.

Die Ausgangslage für die Salzburger könnte nach dem 2:0-Erfolg in Lissabon durchaus schlechter sein. Rein rechnerisch genügt dem FC Red Bull Salzburg nämlich jeder Punktgewinn, aber auch eine Niederlage mit maximal einem Treffer Unterschied reicht, um im Frühjahr in der UEFA Europa League mit dabei zu sein. Das wiederum würde für den portugiesischen Rekordmeister (38 Titel) den Abschied von der internationalen Bühne bedeuten, weshalb am Dienstag ein Endspiel ansteht.

Doch für derartige Rechenspiele ist Salzburg-Coach Gerhard Struber nicht zu haben: „Keinesfalls werden wir die Parole Unentschieden ausgeben. Das passt nicht zu unserem Naturell und entspricht auch nicht unserer Idee von Fußball. Wir dürfen nicht passiv in dieses Spiel gehen, vielmehr wollen wir erneut zeigen, dass wir unser Spiel auch auf internationaler Ebene durchziehen können und haben in erster Linie unsere Leistung im Auge, nicht aber das Ergebnis.“

Die Roten Bullen zum Klassiker nach Wien

07.12.2023

Kampf um den Winterkönig in der Bundesliga (c) Maier
Kampf um den Winterkönig-Titel

Das letzte Meisterschaftsspiel des Jahres 2023 führt den FC Red Bull Salzburg am Samstag, den 09. Dezember 2023, nochmals nach Wien. Dort steht in der 17. Runde der ADMIRAL Bundesliga bereits ab 14:30 Uhr im Allianz Stadion der Klassiker gegen den SK Rapid an. Das Match wird von Schiedsrichter Walter Altmann geleitet.

Der FC Red Bull Salzburg ist seit 17 Bundesliga-Spielen gegen Rapid unbesiegt (14 Siege, 3 Unentschieden). Gegen kein anderes Team blieben die Wiener in der Bundesliga-Historie in so vielen Matches in Folge sieglos. 

Der Serienmeister ist seit 23 Bundesliga-Auswärtsspielen ungeschlagen (18 Siege, 5 Unentschieden) und egalisierte in der 14. Runde beim 0:0 in Wien gegen die Austria den bisherigen Rekord von Wacker Innsbruck (23 Matches von Oktober 1988 bis Februar 1990). 

Das Team von Trainer Gerhard Struber erzielte in dieser Saison mit 33 Toren die meisten, Rapid mit 30 die zweitmeisten. Die Wiener trafen um sechs Tore weniger, als aufgrund ihrer Chancen (xG) zu erwarten war, Salzburg erzielte um drei Treffer mehr.

Roten Bullen holen Pflichtsieg gegen WAC

03.12.2023

FC Red Bull Salzburg vs Wolfsberger AC (c) Schaad FC Red Bull Salzburg
FC Red Bull Salzburg vs Wolfsberger AC

Schnee-Chaos sei Dank: Spielverschiebung um einen Tag, damit Verlängerung der Verschnaufpause nach dem kräfteraubenden Champions League Kracher in San Sebastian und am Ende doch noch drei mühsame Punkte. Das ist die Bilanz der Roten Bullen nach dem letzten Bundesligaheimspiel des Jahres. Salzburg hat damit besten Chancen wieder als "Winterkönig" in der Fußball-Bundesliga in die Pause zu gehen. In der Tabelle führt Salzburg jetzt zwei Punkte vor Sturm. In der letzten Runde vor der Winterpause muss der Serienmeister aber noch nach Hütteldorf zu Rapid, während Sturm im Heimspiel auf Altach trifft. 

Gegen Rapid dann vor allem beim Finalissimo in Champions League am 12.12.2023 gegen Benfica Lissabon werde die Bullen aber stärker auftreten müssen, um erfolgreich über die Runden zu kommen. 

Oscar Gloukh bringt die Bullen in der 45. Minute in Führung, die der Meister bis zum Schlusspfiff über die Runden bringt. Salzburg wird damit der Favoritenrollen gegen die Kärntner abermals gerecht, wenn gleich sich die Bullen sichtlich schwer taten. Die Bilanz: Zum achten Mal in Folge gegen den WAC siegreich und die letzten zehn Spiele gegen die Kärntner ohne Niederlage. 

 

FC Red Bull Salzburg – WAC 1:0 (1:0)

Red Bull Arena,
Zuschauer: 3.921
SR Pfister
Tor: Gloukh (45.)

Heimspielfinale der Roten Bullen Bundesliga-Match gegen den WAC auf Sonntag verschoben gegen den WAC

03.12.2023

Das Schneechaos bringt auch den Spielplan der Bundesliga ordentlich durcheinander. Das für Samstag geplant gewesene Heimspiel des FC Red Bull Salzburg gegen den RZ Pellets WAC findet witterungsbedingt jetzt um einen Tag später statt. Die Bullen bestreiten das Heimspiel gegen den WAC daher nun am Sonntag (Anpfiff: 14.30 Uhr)

Im letzten Bundesliga-Heimspiel des Jahres empfängt der FC Red Bull Salzburg den RZ Pellets WAC, aktuell Tabellensechster der ADMIRAL Bundesliga. Die Begegnung mit den Kärntnern wird von Schiedsrichter Daniel Pfister geleitet. 

Der FC Red Bull Salzburg gewann 26 Bundesliga-Spiele gegen den WAC und erzielte dabei 94 Tore – jeweiliger Höchstwert eines Teams gegen die Kärntner.

Die Roten Bullen erzielten sieben Tore nach Flanken aus dem Spiel heraus – so viele wie kein anderes Team. Zudem kassierten die Salzburger als einzige Mannschaft in dieser Saison kein Gegentor nach Flanken.

Der Serienmeister ließ mit 4.014 gegnerischen Pässen die wenigsten in dieser Saison der ADMIRAL Bundesliga zu. Mit 7.015 Pässen spielten Ulmer, Dedic, Konate & Co. umgekehrt die meisten aller Teams.