Adam Daghim verlässt den FC Red Bull Salzburg

03.08.2026

Adam Daghim (c) Schaad FC Red Bull Salzburg
Adam Daghim

Adam Daghim wechselt vom FC Red Bull Salzburg in die deutsche Bundesliga und spielt künftig für die TSG 1899 Hoffenheim.

Der 20-jährige dänische Angreifer kam im Sommer 2023 aus Aarhus nach Salzburg. Dort konnte er sich als Kooperationsspieler beim FC Liefering seine ersten Sporen verdienen und traf bei 22 Matcheinsätzen 6 Mal ins Tor, zudem bereitete er 6 weitere Treffer vor. Auch in der UEFA Youth League war der Däne in 7 Spielen (4 Tore, 2 Assists) im Einsatz.

Anschließend folgte der Sprung zum FC Red Bull Salzburg, wo er in 57 Matches 6 Treffer bzw. 5 Assists verbuchte.

In der vergangenen Saison war Daghim Leihspieler beim deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg (30 Spiele, 2 Tore, 4 Assists).

ROTE BULLEN: Erfolgreicher Liga-Start mit Luft nach oben

02.08.2026

Nikolas Veratschnig (c) Klaus Huber FC Red Bull Salzburg
Nikolas Veratschnig

Das runde Leder läuft wieder in der Bundesliga und für die Roten Bullen war es ein Auftakt nach Maß – wenngleich mit Luft nach oben. Vor knapp 8.000 Zuschauern sah es lange nach einem  0:0 gegen Hartberg aus. Die Nummer 19 der Bullen, Karim Konate, war es dann, der last-minute-mässig den Siegestreffer für die Bullen besorgte und zum 1:0 einnetzte.

Nach seinen – angeblich geplatzten - Transfergelüsten zu Club Brügge fehlte Edmund Baidoo im Kader. Sportchef Marcus Mann pocht auf einen gültigen Vertrag mit dem Spieler und versichert, dass es von den Roten Bullen kein grünes Licht für einen Transfer geben wird. Hieß es früher oft, man wolle Karrieren ermöglichen, wenn Spieler oder Trainer trotz gültigem Vertrag von dannen zogen, so scheint der Club und Marcus Mann jetzt endlich Spieler nicht mehr so leicht ziehen zu lassen. Pacta sunt vervanda  wie da Lateiner sagt oder auf Fußballer-Deutsch schlicht „Verträge sind einzuhalten“. Wegen Transfer-Plänen ebenfalls nicht im Kader Adam Daghim, der aber schon bald die Erlaubnis für einen Transfer zu 1899 Hoffenheim bekommen dürfte.

 

Red Bull Fußball international: Alles Roger

01.08.2026

Roger Schmidt (c) GEPA pictures Red Bull Content Pool
Roger Schmidt

Überraschendes Comeback: Der neue Jürgen Klopp der Bullen heißt Roger Schmidt. Der ehemalige Cheftrainer von Red Bull Salzburg kehrt zurück, um die sportliche Strategie und die langfristige Entwicklung des globalen Fußballportfolios von Red Bull zu leiten.

Los geht es für den Deutschen am  1. Oktober 2026, nachdem er jetzt einen langfristigen Vertrag unterzeichnet hat.

Roger Schmidt (59), zuletzt als Berater in der japanischen J1 League tätig, bringt umfassende Erfahrung aus dem internationalen Spitzenfußball mit. Er wechselt nach über zwei Jahrzehnten Erfahrung und Erfolgen im Profifußball zu Red Bull. In seiner Trainerkarriere betreute er unter anderem Red Bull Salzburg, Bayer 04 Leverkusen, Beijing Guoan, PSV Eindhoven und Benfica Lissabon und gewann zahlreiche nationale Titel. Zudem führte er seine Teams in bedeutende europäische Wettbewerbe, darunter die UEFA Champions League.

Als Leiter des Bereichs Global Soccer  verantwortet Roger Schmidt  die strategische Ausrichtung und langfristige Entwicklung des globalen Fußballportfolios von Red Bull. Gemeinsam mit  Florian Scholz , Leiter des Bereichs Global Soccer Commercial, leitet er die Einheit Global Soccer und verbindet sportliche Spitzenleistungen mit kommerziellem Wachstum, um das einzigartige Fußball-Ökosystem von Red Bull weiter zu stärken.

Bundesliga und Rote Bullen präsentieren sich runderneut

31.07.2026

Danny Röhl und Marcus Mann (c) FC Red Bull Salzburg Weirather
Demut statt Titelansage

16 Abgänge, 9 Zugänge bei den Spielern, 8 neue Mitarbeiter im Betreuerbereich – die Bullen präsentierten sich zum Ligaauftakt runderneuert. Gleiches gilt für die Bundesliga selbst, die zum Saisonauftakt mit etlichen Änderungen im Reglement überrascht.

Großen Ansagen was Titel betrifft hört man trotz des großen Mannschaftsumbau nicht.  So verkündet Sportdirekt Marcus Mann, dass die Roten Bullen mit Demut an die Sache gehen und keine Titelansagen ausgeben und konkretisiert: „Uns allen ist aber natürlich bewusst, dass das alles kein Selbstläufer wird und dass wir nach so einem großen Umbruch jetzt nicht von Beginn an die Gegner an die Wand spielen. Wir wollen sehr schnell diesen Spagat hinbekommen, mit einer neuen Mannschaft und einem neuen Trainerteam im besten Fall von Anfang an positive Ergebnisse zu erzielen. Das ist unsere Aufgabe für die kommenden Wochen.“

Bullen-Neo-Coach Danny Röhl über seine Bundesliga-Premiere: „Ich habe mich in den letzten Wochen recht intensiv mit der Liga auseinandergesetzt, Gegner schon ein wenig analysiert und deren Trainer ein bisschen kennengelernt. Hartberg ist aufgrund des Trainerwechsels wahrscheinlich nicht mehr mit der Mannschaft der vergangenen Saison zu vergleichen, sie haben sicherlich eine etwas andere Spielweise. Ich habe mir auch schon Spiele unter Markus Schopp gegen uns angesehen und weiß, dass er ein mutiger Trainer ist und seine Mannschaft spielen lässt. Auf jeden Fall erwartet uns ein gutes erstes Spiel mit einer interessanten Aufgabe, bei der wir natürlich unsere Pflicht erfüllen müssen. Wir haben nach dem Umbruch in den letzten sieben Wochen sehr gut gearbeitet. So ein Pokalspiel hilft ebenfalls, auch wenn ich es nicht überbewerten möchte. Jetzt freue ich mich aber auf das erste Bundesliga-Spiel als Trainer des FC Red Bull Salzburg.“

Anpfiff zur neuen Bundesliga-Saison

30.07.2026

Die Bundesliga startet wieder (c) SuSi
Die Bundesliga startet wieder

Mit dem Heimspiel gegen Hartberg starten die Roten Bullen in die neue Ausgabe der heimischen Bundesliga. Der FC Red Bull Salzburg ist seit 2016 im ersten Spiel einer Saison der ADMIRAL Bundesliga ungeschlagen (8S 1U) – nie länger. Wenn der Saisonauftakt daheim stattfand, ist Salzburg seit 2000/01 ungeschlagen (7S 2U) und gewann die letzten sieben dieser Spiele.

Der FC Red Bull Salzburg traf in den letzten 15 Auftaktspielen einer Saison der ADMIRAL Bundesliga – erstmals so lange. Nur der FK Austria Wien traf in mehr BL-Auftaktspielen: von 1981 bis 1997 in 17.

Der TSV Egger Glas Hartberg verlor nur drei Auswärtsspiele in der vergangenen Saison der ADMIRAL Bundesliga – so wenige wie sonst nur der SK Puntigamer Sturm Graz und erstmals so wenige in einer BL-Saison (Bestwert zuvor waren 5N – 2023/24 & 24/25).

Der TSV Egger Glas Hartberg gewann in der 32. Runde der Vorsaison im 22. Duell in der ADMIRAL Bundesliga gegen den FC Red Bull Salzburg erstmals (3U 18N) – in der BL-Historie musste zuvor kein anderes Team gegen einen Konkurrenten so lange auf den ersten Sieg warten.